19 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Bilanz zur Windjammerparade 2016

Kieler Woche Bilanz zur Windjammerparade 2016

Mehr als 100 Schiffe  und eine Flotte an Segel- und Motorbooten haben die  Windjammerparade 2016 wieder zu einem maritimen Großereignis gemacht. Für die Polizeiboote gab es jedoch einige Einsätze: Manche Sportbootkapitäne wollten sich nicht an die Einbahnstraßenregelung halten.

Voriger Artikel
DWD warnt vor Gewitter und Tornado
Nächster Artikel
Jupiter Jones kam nur schwer in Fahrt

Bei der Windjammerparade 2016 verlief alles nach Plan.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Durch das Zusammenspiel der Behörden konnte der Start der Windjammerparade wie geplant um 11 Uhr erfolgen. Auch wenn kurz zuvor Petrus seine Schleusen öffnete und teilweise heftiger Dauerregen einsetzte, kam die Parade sofort in Fahrt. „Wir haben es so geregelt, dass einige Schiffe im Kanal etwas warten mussten“, sagte Jens Leisner, Nautiker der Verkehrszentrale Travemünde.  

Alle Hände voll zu tun hatten die Besatzungen der drei großen Polizeiboote „Falshöft“, „Staberhuk“ und „Glücksburg“, die ein ums andere Mal Sportbootkapitäne an die Einbahnstraßenregelung erinnern mussten. Immer wieder versuchten Boote von See in die Paradeformation einzulaufen. Die Boote der Polizei fingen aber alle ab. So konnte Paradedirektor Stefan Borowski pünktlich auf der „Thor Heyerdahl“ das Signal zum Start geben. Die Segel konnten gesetzt werden.

Hier sehen Sie Bilder von der Windjammerparade 2016 zur Kieler Woche

Zur Bildergalerie

Kurz nach 12 Uhr passierte die Vorhut Laboe. Das Wetter wurde besser und das Feld zog sich etwas auseinander. Gegen 13.30 Uhr erreichte auch die Schlusskolonne mit dem Dampfschiff „Stettin“ die Linie Laboe-Schilksee. Die Parade wurde offiziell beendet.

„Es hat alles sehr gut geklappt. Keine Kollisionen und Unfälle, das ist wichtig“, sagte Uwe Marxen, Leiter der Kieler Wasserschutzpolizeireviers. Zusammen mit Hafenkapitän Michael Schmidt und Nautiker Leisner hatte Marxen die Parade von dem Mehrzweckschiff „Scharhörn“ aus verfolgt, das als schwimmende Revierzentrale vor der Flotte herfuhr. Bis 15 Uhr waren die meisten Segler wieder in der Innenförde. Gerade rechtzeitig, bevor ein Gewitter über die Förde zog.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

ANZEIGE
Mehr zum Artikel
+++ MIT VIDEO +++
Foto: Kurz vor der Windjammerparade zur Kieler Woche setzte Regen ein.

Die Windjammerparade zur Kieler Woche 2016 faszinierte trotz Regen als maritimer Traum. Bei den Zuschauern fordert das Wetter allerdings seinen Tribut.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Kieler Woche 2016 2/3