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Y’akoto: Gesucht und gefunden

Blitz-Kritik Y’akoto: Gesucht und gefunden

„Soul Seeking Music“ hat Y’akoto ihren Stil getauft. Beim ausverkauften Konzert auf der Krusenkoppel, sicher ein Highlight des laufenden „Gewaltig-leise“-Festivals, waren die Hamburger Soul-Sängerin und ihr Publikum am Ende ein Herz und eine Seele. Doch die Suche dauerte ein wenig.

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Y’akoto spielte am Dienstag auf dem "Gewaltig-leise"-Festival.

Quelle: Manuel Weber

Der erste Eindruck

Was für ein Glück mit dem Wetter, freute sich auch Y’akoto – sie habe da allerdings einen Deal mit Gott geschlossen. Ein trockener, für Kieler-Woche-Verhältnisse lauer Sommerabend. Entspannte Atmosphäre. Ein etwas verhaltener, steifer Konzertbeginn, aber das sollte sich ändern.

Das Programm

Zwei Alben hat Y’akoto bislang veröffentlicht, „Babyblues“ und „Moody Blues“, daraus schöpften sie natürlich mit ihrer vierköpfigen, hervorragenden Band. Neue Songs vom für dieses Jahr angekündigten dritten Album fanden sich noch nicht im Programm. Die zerbrechliche Ballade „Tonight“ sang Y‘akoto allein, begleitet sich auf dem Keyboard – ein besonderer, intimer Konzertmoment.

Hier sehen Sie Bilder von Y'akoto beim "Gewaltig-leise"-Festival.

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Das Publikum

Brauchte wie die Künstlerin ein wenig Zeit, um in Fahrt zu kommen. Zuerst tanzten nur einige wenige. Doch nach der Pause und obwohl diese mit rund einer halben Stunde viel zu lang dauerte, bewegten sich da unten vor der Bühne des Amphitheaters immer mehr Menschen, irgendwann an die 100.

Was in Erinnerung bleibt

Die wunderbar freche, für Y’akoto typische Begrüßung des Ministerpräsidenten Torsten Albig im Publikum, auf den sie Backstage in der Pause ihr Tourmanager hingewiesen hatte: „Schön, dass Du da bist, ich duz‘ Dich jetzt mal. Das ist eine große Ehre, ich meine das ernst. Wir freuen uns über jeden, der kommt.“

Fazit

Was etwas steif begann, entwickelte sich zu einem mitreißenden Konzert.

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