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Gemächliches Warm-up mit Lions Head

Blitzkritik Gemächliches Warm-up mit Lions Head

Verträumte Liebeschwüre zu tanzbaren Elektrobeats: Lions Head wärmte am Donnerstagabend das Publikum an der NDR-Bühne für die Hauptacts auf. Wirklich heiß wurde es aber nicht.

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Lions Head gaben den Startschuss für das Freitagsprogramm auf der NDR-Bühne.

Quelle: Frank Peter

Der erste Eindruck

Kiel. Frontmann Ignacio Uriarte ist der Traum aller Mädchen, für die Enrique Iglesias zu alt ist. Neben dem Erscheinungsbild des Sänger blieben die optischen Highlights auf der Bühne überschaubar. Bühnenbild und Show waren passend zur Musik eher unaufgeregt.

Das Programm/Die Musik

Da Lions Head erst auf ein eineinhalbjähriges Bandbestehen zurückblicken, blieb das Programm entsprechend überschaubar. Der Radiohit "When I wake up" sowie die neue Single "See you" erhielten die größte Zustimmung. Wogen der Begeisterung und frenetischen Jubel löste keines der Stücke aus.

Das Publikum

Von Schulkindern über Teenager bis zu Studenten und Familienvätern war alles vertreten. Der chillige Elektro-Pop scheint die Generationen zu verbinden. Trotz einsetzenden Regens ließ sich hier niemand so leicht vertreiben. Ausgestattet mit NDR Ponchos, dessen Verteilung durch die Security zu einem der Stimmungshighlights wurde, ging es weiter. Gewissenhaft wurde auf eins und drei mitgeklatscht und hier und da getanzt. Richtig heißblütig wurde es aber nicht.

Was in Erinnerung bleibt

"Was für ein Riesenschiff. Ich dachte erst, dass wäre ein Gebäude", staunte Frontmann Ignacio Uriarte in Richtung der "Mein Schiff". Doch trotz aller Begeisterung störte das laute Horn beim Ablegen den vorletzten Song so sehr, dass Uriarte nicht anders konnte, als loszulachen.

Fazit

Elektrobeats, eingängige Hooks und klarer Gesang. Die Musik von Lions Head plätschert vor sich hin. Kein Lied sticht hervor. Das ist zwar nicht schlecht, birgt aber die Gefahr, in Vergessenheit zu geraten. Daran kann auch der charmante Sänger nichts ändern.

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