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Kieler Woche 2016 Die Kieler-Woche-Souvenirs im Check
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14:00 21.06.2016
Von Alev Doğan
Auch durch Sri Lanka kann man mit den Kieler-Woche-Souvenirs schlendern. Quelle: Alev Dogan

Der Matchbeutel (25 Euro)

Das Langweilige zuerst: aus Polyester dunkelblau mit geflochtener Baumwollkordel;
Breite 32 Zentimeter x Höhe 54 Zentimeter x Tiefe 17 Zentimeter. Kieler Woche Applikation mittig 15 Zentimeter x 11 Zentimeter

Jetzt ins Eingemachte: Zu allererst muss einmal gesagt werden, dass das diesjährige Design sehr nutzerfreundlich ist. Gedeckte Farben, kein unnötiges Schischi und ganz viel Blau, das das maritime Herz höher schlagen lässt. Besonders schön zur Geltung kommt dieses Zusammenspiel von Ästhetik und alltagstauglicher Farbgebung beim Matchbeutel. Blau trifft auf Grau trifft auf Weiß trifft auf alle möglichen Schattierungen genannter Farben. Das Ergebnis: rechteckig, nordisch, gut.

Sieht aus wie Sekt, ist aber Bier. Quelle: Alev Dogan

Das Kieler Woche-Bier

Und was lässt sich in dem Matchbeutel besonders gut tragen? Richtig, Bier. Und noch richtiger, das Kieler Woche Craft Bier. Das mit Mandarinahopfen gestopfte Lager kommt aus dem Hause Klüvers. Macht sich gut in jeder Hausbar und noch besser im Glas an der Reventlouwiese.

 

Der Kieler Woche-Schal (25 Euro)

Man wird sich fragen, brauche ich wirklich einen Kieler Woche Schal? Die Frage aber sollte lauten, welchen Schal, wenn nicht diesen? Und wer sagt, dass nicht die wahren kreativen Modedesign-Genies in der Andreas-Gayk-Straße bei Kiel-Marketing sitzen? Zugegeben, die knallrote Außennaht in Kombination zu dem royal-blauen Tuch erfordert ein gewisses Fingerspitzengefühl bei der Auswahl des restlichen Outfits, aber zur Not muss man halt Haltung wahren und sich eine neue Garderobe zulegen. Lokalpatriotismus ist nichts für Schwächlinge.

 

Das Kieler Woche-Duschhandtuch (28 Euro)

140 x 70 Zentimeter groß und aus reiner Baumwolle. Erfreulich, dass das Handtuch keine weiße Rückseite hat und beidseitig in den Facetten der unergründlichsten aller Farben, Blau,  strahlt. Ja, alles in einem ist es etwas viel Blau, aber was wir eben noch lobten, können wir jetzt nicht plötzlich kritisieren.

 

Die Kieler Woche-Plakette (14,50 Euro)

7 x 7 Zentimeter, mit vier Befestigungslöchern. Wenn man wollte, könnte man stunden- und zeilenlang über die Kieler Woche Plakette philosophieren. Muss man aber nicht. Wir halten es kurz: Gerade an Kleinigkeiten wie dieser weiß man das gelungene Design dieses Jahr zu schätzen.

So sieht sie aus, die KiWo-Krawatte Quelle: Alev Dogan

 

Die Kieler Woche-Krawatte (23 Euro)

Tja, die Kieler Woche Krawatte. Was soll man zu ihr sagen? Sich freuen, wenn der Partner sie sich umbindet? Oder natürlich die Partnerin, wir wollen hier schließlich keine Gender-Debatte auslösen.  So oder so, es bleibt wohl Geschmackssache. Vielleicht gibt es nächstes Jahr eine modernere Variante, die etwas schmaler daherkommt…

Achso, der Vollständigkeit halber: gewebt, reine Seide. Und blau.

 

Der Kieler Woche-Trolley (85 Euro)

Für die ganz, ganz Mutigen unter uns. Was bringt es der Landeshauptstadt, wenn man mit der KiWo-Krawatte in Büro geht, wo einem nur Menschen begegnen, die sehr wohl wissen, was die Kieler Woche ist. Im Zweifel tragen sie sogar die gleiche Krawatte auch am gleichen Tag und das ist für keinen der Beteiligten schön. Wer für seine Stadt stehen will, muss das auch auf dem internationalen Parkett tun! Globalisierung und so. Also, rein mit den Badesachen und ab damit in ein Flugzeug, das mindestens die Bundesgrenzen verlässt. Und das beste: Der Trolley (47 x 38 x 20 Zentimeter) geht als Handgepäck durch. Soll heißen: Kein elend langes warten auf den Koffer – ganz zu schweigen von der immer wieder grandiosen Erfahrung, wenn der Flughafenmitarbeiter sagt, „Ihr Gepäck befindet sich in Budapest“ und einen die Panik beschleicht: Okay, aber ich befinde mich schon in Bangkok oder??

 

Das Kieler Woche-Magnet (4 Euro)

Kann man sich an den Kühlschrank kleben. In Sachen Kostenpunkt befindet man sich hier im günstigsten Bereich. Und vielleicht ist es ja tatsächlich ein nettes Andenken. Man schlendert an seinen Kühlschrank, will die Türe öffnen, um nach dem Matjes oder dem fälschlicherweise im Kühlschrank gelagerten Nutella zu greifen, sieht den Magneten und hält schmunzelnd inne: Ja das war lustig, die Kieler Woche 2016. Als ich plötzlich im Rettungswagen der DRK aufwachte, weil ich im Bayernzelt aufgehört habe, die Krüge zu zählen, und nicht, wie Mutti es immer sagte, zu jedem Bier auch ein Wasser getrunken hatte. Und schon kommt Vorfreude auf die KiWo 2017 auf.

 

Der Kieler Woche-Schlüsselanhänger / -Schlüsselband (6 Euro/6,50 Euro)

Ist nämlich aus Neopren und daher so viel cooler als alle anderen Schlüsselanhänger dieser Welt. Er ist recht groß – manch einer mag ihn klobig finden – aber den Damen könnte es das stundenlange Kramen in der überdimensionalen Handtasche („Ich glaube, ich habe meinen Schlüssel verloren!“) ersparen.

 

Das Kieler Woche-Plakat (6 Euro)

Ist schön, weil das Design schön ist. Und nicht vergessen: Bilder und Plakate werden immer eingerahmt aufgehängt! Weder ist man ein Teenager, noch ein Erstsemester. Falls doch, ist es schon okay.

Das Dreamteam zum Frühstück: Kiwo-Kaffeebecher und -Müslischale Quelle: Alev Dogan

 

Die Kieler Woche-Tasse (14 Euro)

Man mag es kaum glauben, aber in der Tat lässt sich Kaffee ganz hervorragend aus dieser Tasse trinken. Kein Loch, kein Riss, nichts läuft aus, der Henkel hält. Manch einer mag jetzt denken, davon sei ja wohl auszugehen, aber nichts da. Man darf nicht alles für selbstverständlich erachten. Auf diese Weise ging schon manch Beziehung den Bach runter. Also, auch mal das Selbstverständliche hinterfragen und sich freuen, wenn Versprechungen gehalten werden – wie bei dieser Tasse eben. Und außerdem ist sie hübsch.

 

Die Kieler Woche-Müslischale (18 Euro)

Eignet sich ganz wunderbar, um daraus Musli zu essen. Oder Suppe. Oder Pasta. Oder Pudding. Oder Eintopf. Fast ist es so, als ob alles, was mit dem Löffel zu Munde geführt wird, in dieser Schüssel durchaus Sinn machen kann. Wer es also zulässt, findet in dieser Porzellanschale vielleicht einen treuen, loyalen Freund, der immer für einen da ist. Nur fallenlassen sollte man sie nicht. Aber das sollte man Freunde sowieso nicht.

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