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Mehr Einsätze für die Polizei

Kieler Woche 2016 Mehr Einsätze für die Polizei

Auch wenn die Zahl der Einsätze, Anzeigen und Platzverweise leicht gestiegen ist, spricht die Polizei von einer friedlichen Kieler Woche 2016. Drei Polizisten wurden leicht verletzt, einer am Ellenbogen schwer.

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Ein Einsatzschwerpunkt der Polizei war das Areal um den Hauptbahnhof.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Die Polizei wurde bei der Kieler Woche 2016 zwischen Freitag (17.06.) und Sonntag (26.06., 12 Uhr) zu insgesamt 414 Einsätzen gerufen - das sind 43 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Rohheitsdelikte stieg von 68 auf 91, die der Platzverweise gegen aggressive Besucher von 95 auf 105. Drei Sexualdelikte wurden gemeldet. Antanzdelikte blieben aus.

Nach Auskunft von Thomas Bauchrowitz, Leiter der Polizeidirektion Kiel, habe das Sicherheitskonzept gegriffen. "Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage in Deutschland und in Europa sind wir mit neuen Szenarien in die polizeilichen Einsatzvorbereitungen gegangen. Ich bin davon überzeugt, dass diese Vorarbeit sinnvoll war und dazu beitrug, eine unbeschwerte Kieler Woche erleben zu dürfen", sagte er am Sonntag.

105 Platzverweise zur Kieler Woche

Insgesamt 105 Störenfriede (2015: 95) wurden von der Polizei von der Veranstaltung verwiesen, acht Personen leisteten dabei Widerstand. Drei Beamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Ein Beamter erlitt zudem bei einer Schlägerei schwerere Verletzungen und konnte seinen Dienst nicht mehr fortsetzen.

Einsatzschwerpunkte waren laut Polizei der Bahnhof und das Hörngelände, nach Veranstaltungsende rückte die Bergstraße in den Fokus. Um mögliche Gefahrensituationen zu verhindern, wurden die Bereiche für den Verkehr gesperrt.

Am ersten Wochenende mussten die Beamten beim "Bayernzelt" insgesamt 66 Betrunkenen - den größten Teil stellten ausländische Marinesoldaten - wieder auf die Beine helfen. Sie hatten beim Feiern wohl zu tief ins Glas geschaut. 

Weniger betrunkene Jugendliche

Erfreulicher ist die Bilanz der Jugendschutzstreifen: Sie sprachen 67 betrunkene Mädchen und Jungen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren an - nach 390 vor einem Jahr ein deutlicher Rückgang. Zwei Jugendliche (Vorjahr 3) waren so stark alkoholisiert, dass sie ihren Eltern übergeben werden mussten. Alkoholisierte Kinder wurden nicht angetroffen.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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