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Weltoffen und friedlich: OB Kämpfer zieht positive Bilanz

Kieler Woche 2016 Weltoffen und friedlich: OB Kämpfer zieht positive Bilanz

Die Stadt Kiel und OB Ulf Kämpfer sind mehr als zufrieden über den Verlauf der 134. Kieler Woche. Mehr als drei Millionen Gäste feierten neun Tage lang überwiegend friedlich das größte Sommerfest im Norden Europas und die gleichzeitig größte Segelsportveranstaltung der Welt.

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Friedlich, fröhlich und größtenteils trocken: Die Kieler Woche 2016 zog rund drei Millionen Besucher an.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. „Die vergangenen Tage haben es wieder einmal gezeigt: Die Kieler Woche ist einzigartig. Sie ist das sportliche, kulturelle und gesellschaftspolitische Aushängeschild unserer Stadt – und ein weltweites Markenzeichen, auf das wir sehr stolz sind. In dieser Professionalität und mit dieser Begeisterung macht uns das so schnell keiner nach!“, sagte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer.

Einmal mehr sorgten über 2000 Veranstaltungen aus den Bereichen Sport, Kultur, Musik, Wissenschaft und Wirtschaft für bunte und internationale Vielfalt. Für Oberbürgermeister Kämpfer ist die Kieler Woche daher immer auch ein Fest der Völkerverständigung: „Segler, Musiker, Gastronomen, Marineeinheiten und offizielle Delegationen aus über 70 Nationen haben Kiel in den vergangen Tagen wieder zu einem internationalen Treffpunkt gemacht. Diese weltoffene Atmosphäre zu erleben, ist etwas ganz Besonderes.“

Sehr zufrieden zeigt sich Kämpfer mit dem überwiegend friedlichen Verlauf der Festwoche: „Das im Vorfeld mit Polizei und Rettungskräften überarbeitete Sicherheitskonzept hat gut funktioniert." Kämpfers besonderer Dank gilt zudem allen, die vor und hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf der Segel- und Festwoche gesorgt haben.

International ging es beim großen Flottentreffen der Marine zu: Im Tirpitzhafen waren 43 Einheiten aus zwölf Nationen zu Gast. Knapp 16.000 Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich die Marineschiffe beim Open Ship genau anzusehen.  35 Länder präsentierten sich auf dem Internationalen Markt. Neben landestypischen und exotischen Spezialitäten konnten Besucher auf dem Rathausplatz ein abwechslungsreiches Folklore- und Kleinkunstprogramm genießen. Auf der Rathausbühne – sowie auf insgesamt 13 Bühnen im gesamten Stadtgebiet – sorgten bekannte Bands und hoffnungsvolle Nachwuchstalente für tolle Konzerterlebnisse. Als Publikumsmagnet erwies sich dabei erneut das Classic-Open-Air, bei dem in diesem Jahr Max Mutzke mit dem Philharmonischen Orchester Kiel auf der Bühne stand.

Die jüngsten Kieler-Woche-Gäste kamen auf der Spiellinie und im Kieler-Woche-Hoftheater im Hiroshimapark voll auf ihre Kosten. Die Spiellinie stand in diesem Jahr unter dem Motto „Ritter Kruse von der Drachenkoppel“. Rund 350.000 kleine Ritter und Prinzessinnen kamen auf die Krusenkoppel, um nach Herzenslust zu toben, zu spielen, zu bauen und zu matschen. Beim Kieler-Woche-Hoftheater im Hiroshimapark sorgten Puppentheater aus ganz Deutschland für Spannung und staunende Kinderaugen.

Auch nach dem Aus für die Kieler Bewerbung um die olympischen Segelwettbewerbe 2024 bleibt Kiel ein Mekka des Segelsports. In diesem Jahr gingen knapp 4.000 Seglerinnen und Segler aus mehr als 50 Nationen auf den Regattabahnen vor Schilksee an den Start. Für viele Olympiateilnehmer – darunter die deutsche Segel-Nationalmannschaft – war die Kieler Woche das letzte internationale Kräftemessen vor den Spielen in Rio de Janeiro. Zu den weiteren Höhepunkten im Segelprogramm gehörten die Junioren-WM der 470er, die Europameisterschaft der Klasse J/70 und vier Internationale Deutschen Meisterschaften. Maritimer Höhepunkt der Kieler Woche war erneut die traditionelle Windjammerparade – rund 80.000 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten in diesem Jahr trotz Regenschauern das Spektakel.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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