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Aktiv-Programm für Teenager

Playground Kieler Woche Aktiv-Programm für Teenager

Coole Wochenenden während der Kieler Woche für junge Menschen zwischen zehn und 18 Jahren bietet der Kieler Jugendring im Ratsdienergarten an. Auf dem Playground können die der Krusenkoppel entwachsenen Kinder und Jugendlichen an zahlreichen Workshops teilnehmen und so die Kieler Woche aktiv erleben.

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Burkhardt Richard und Arne Eichberg haben für die Wochenenden einen großen Spielplatz für Jugendliche organisiert.

Quelle: Fatima Krumm

Kiel. Die jungen Leute können sich zum Beispiel im Graffiti-Sprayen ausprobieren und von Profis lernen. Auf 70 Meter Fläche und das ganz legal. Comic-Künstler laden zu Workshops ein, der Rugby-Club bietet Trainingseinheiten an. Die Leiter des Kieler Jugendrings, Arne Eichberg und Burkhardt Richard, planten und organisierten seit einem Jahr für den Playground. „Nach der Kieler Woche ist vor der Kieler Woche“, sagt Richard. „Nachdem unsere Idee im vergangenen Jahr so gut angenommen wurde, haben wir dieses Jahr noch mehr auf die Beine gestellt.“ Vereine haben sie angesprochen, Spenden geworben und Mitmacher gefunden.

Eigene Büste in 3D gefällig?

Für Regen haben die beiden zwar mit 250 Quadratmeter überdachter Fläche vorgesorgt, fürs Balancieren auf der sogenannten Slackline oder Skateboardfahren wünschen sie sich dennoch Sonnenschein. „Sportlich, kreativ, jung und urban sollte es sein“, beschreibt Eichberg das Konzept. Ein Höhepunkt wird die Verkleidungsaktion mit Theaterroben, die Theater-Generalintendant Daniel Karasek zur Verfügung stellt. Damit können sich die Jugendlichen verkleiden und nach einem professionellem Styling fotografieren lassen. Highlight des Ganzen ist die Möglichkeit, sich das Foto aus dem 3D-Drucker als kleine Büste erstellen zu lassen. Das studentische Start-up Fablab-SH stellt die Drucker bereit.

Die Veranstalter rechnen mit rund 2000 Teenagern. „Es gibt so viele interessante Angebote, da wird für jeden etwas dabei sein“, hofft Eichberg. Zum Aufpimpen ihrer Klamotten und Taschen oder für ein individuelles Shirt können die Kinder und Jugendlichen das Siebdruckstudio nutzen. Guerilla-Knitting, Tanz- und Häkelworkshops stehen ebenfalls auf dem Programm. Die Eltern sind selbstverständlich mit eingeladen. „Der Playground ist beim Anspruch an kreativer Anarchie mit der Krusenkoppel auf jeden Fall vergleichbar“, so Eichberg. Zum Zusammensitzen und Ausruhen lädt ein kleines Café auf der Wiese ein. Kuchen, Tee und frisch gepressten Saft gibt es auf Spendenbasis. Crêpes nach original französischem Rezept zaubert eine Austauschdelegation aus der französischen Hafenstadt Brest.

„Im Vordergrund steht bei uns ganz klar das Mitmachen, die jungen Leute konsumieren nicht nur“, sagt Richard und erklärt, dass dadurch eine ganz besondere Atmosphäre zustande komme. Das abwechslungsreiche Programm ist an den Sonnabenden und Sonntagen (18./19. und 25./26.Juni) von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Die Angebote werden von der Stadt unterstützt und sind kostenlos.

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Ein Artikel von
Fatima Krumm
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