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KiWo für Sparfüchse

Tipps KiWo für Sparfüchse

Die Kieler Woche ist ein Paradies für Sparfüchse. Fast alle Konzerte sind kostenlos, an jeder Straßenecke spielt ein Kleinkünstler und mitgebrachte Speisen können unproblematisch verzehrt werden. Wer sich dann doch etwas gönnen möchte, wundert sich schnell über hohe Preise.

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Auch Ihr Sparschwein freut sich über unsere Tipps zur Kieler Woche.

Quelle: Imago

Kiel. Wir zeigen, wie Sie die Kieler Woche überstehen, ohne einen Kredit aufnehmen zu müssen.

Günstiger Parkplatz

Wer nicht aus Kiel kommt und mit dem Auto anreist, steht schon vor dem Besuch der Kieler Woche vor einer Herausforderung: Wo stelle ich meinen Wagen möglichst kostengünstig ab? Der Wilhelmplatz ist eine bewährte Möglichkeit zum Gratis-Parken. Vom 10. bis 27. Juni ist er aber nur eingeschränkt nutzbar, weil ein Teil der Fläche den Firmen der Kieler Woche zur Verfügung steht. Wer hier keine Lücke ergattert, sollte es im Parkhaus am CAP probieren. Dort lohnt sich die Tageskarte (4 Euro), pro Stunde sind 1,50 Euro fällig.

Kieler-Woche-Ticket

Die Kieler Woche ist seit der Erweiterung an der Hörn ganz schön weitläufig geworden. Bei großem Andrang ist man zwischen den einzelnen Stationen zu Fuß auch mal länger unterwegs. Wer sich lieber in den Bus setzt oder mit der Fähre fährt und das Fest an mehreren Tagen besucht, sollte sich das „Kieler-Woche-Ticket“ zulegen. Es erstreckt sich auf die gesamte Tarifzone 4000 (Kiel einschließlich Schilksee) und kostet 20,50 Euro für Bus und Bahn bzw. 27,50 Euro inklusive Fährschiff.

Testesser vorkosten lassen

Schon hungrig? Auf dem Internationalen Markt werden Feinschmecker glücklich – günstig ist er aber nicht. Krokodilspieß, Elch-Burger und Feuerlachs haben ihren Preis. Und nicht überall wird man satt. Welche Stände ihr Geld wert sind, erfahren Sie von den KN-Testessern. Sie vergeben auch in diesem Jahr wieder Kochmützen, die eine gute Orientierung bieten. Den Testbericht finden Sie am ersten Wochenende der Kieler Woche auf KN-online und in der gedruckten Zeitung.

Azubi-Kost

Auch an der Hörn lässt es sich gut und günstig speisen. Im „Unser Norden“-Dorf führen die Auszubildenden einer großen Handelskette ihren eigenen Stand und verkaufen Produkte für den guten Zweck. 2015 gab es dort einen eigens kreierten Fleischkäse. Für Vegetarier gibt es an den zahlreichen anderen Ständen eine ganz gute Auswahl.

Essen im Grünen

Sie wollen noch weniger Geld ausgeben? Dann machen Sie doch ein Picknick! Auf den Grünflächen am Schlossgarten oder direkt an der Kiellinie findet sich mit Sicherheit ein freies Plätzchen für eine Decke. Essen und Trinken können Sie in Kühlboxen von zu Hause mitbringen oder in einem der nahen Supermärkte kaufen.

Günstige Drinks

Die Vorräte sind verputzt und plötzlich meldet sich der Durst? Wer spontan Lust auf ein Kaltgetränk bekommt, steuert meist einen der mobilen Stände an. Dort kann eine Bestellung ganz schön ins Geld gehen, gerade wenn es ein alkoholischer Drink sein soll. Mit Softdrinks sind Sie auf der sicheren Seite. Die kosten höchstens soviel wie das billigste Getränk mit Alkohol, sind aber meist noch günstiger.

Für die Kleinen

Speziell an Kinder und Jugendliche richtet sich das Angebot bei der Jungen Bühne im Ratsdienergarten. Hier kann man sich besonders taschengeldfreundlich mit alkoholfreien Getränken und nachhaltigen Snacks stärken.

WC? Ok!

Der Gang zur Toilette ist auf der Kieler Woche vor allem eins: nervig! Und am Ende der extrem langen Schlange (Damenklo!) ist meist ein satter Obolus fällig. Viele Männer umgehen das Problem, indem sie einfach hinter die nächste Hecke urinieren. Auch keine Lösung! Vorschlag: Den Besuch bei der Kiwo mit einem kurzen Abstecher in eines der größeren Kaufhäuser in der Innenstadt verbinden und dort im Rahmen der Öffnungszeiten das (meist kostenlose) WC aufsuchen. Als Alternative bleiben die offiziellen orangenen Toilettenwagen der ABK. Garantiert gratis. Eine Dankbarkeit für das Reinigungspersonal ist natürlich trotzdem gern gesehen.

Erinnerungen für wenig Geld

Alles hat ein Ende – leider auch die Kieler Woche. Wer sich die Feierlaune mit nach Hause nehmen möchte, kann zum maritimen Souvenir greifen. Vieles davon ist auf den ersten Blick recht teuer (Jacke: 180 Euro, Trolley 85 Euro). Am günstigsten sind Anstecker und Kühlschrankmagnet für jeweils vier Euro. Zu den offiziellen Souvenirs geht es hier.

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