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Unwetter stoppte die Männer

Kutterrace Unwetter stoppte die Männer

Das Kutterrace ist der Höhepunkt der Marinekutterregatten bei der Kieler Woche. Der Wettkampf der Ruder-Teams startet traditionell immer nach der Windjammerparade am Sonnabend. Doch diesmal kam anders. Eine Unwetterfront mit Starkwind und Gewittern hatte die Endläufe der Marinekutter durchkreuzt.

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Dünung und Wind erschwerten das Rennen der Damen.

Quelle: Frank Behling

Kiel. „Wir haben uns aus Sicherheitsgründen entschlossen, die Endläufe der Herren kurzfristig abzusagen und die Kutter zurück in den Stützpunkt bringen zu lassen“, sagt Schiedsrichter Michael Bauer. Er hatte sich zusammen mit Wettfahrtleiter Thomas Geburzky gegen 14.30 Uhr beraten und den Wettkampf vorzeitig beendet. Nur die Frauen durften um 14.15 Uhr noch zum Endlauf antreten und eine Entscheidung auf der 1000-Meter-Strecke zwischen Bellevue und dem Sporthafen Düsternbrook erkämpfen. Jedoch war auch ihr Rennen durch Dünung und Wind beeinträchtigt.

Am Ende triumphierte bei den Frauen das Team der „Laufgruppe Wassersuppe“ aus dem Ort Wassersuppe im Haveland. Die zehn Frauen ruderten den Kutter in 6 Minuten und 6 Sekunden über die Distanz. Auf dem zweiten Platz folgten die „112 Zicken“ des 1. Kutterruder- und Segelvereins der Feuerwehr Kiel (6:20) vor dem Team „Mudderkutter“ der Altenholzer Rudergemeinschaft (6:21).

Bei den 14 Teams der Männer musste die Wettfahrtleitung das Ergebnis am Ende durch die Zeiten der Vorläufe bestimmen. Danach siegte das Team der „Vegesacker Jungs“ vom Kutterpullteam Vegesacker Jungs. Sie legten die 1000 Meter in 5 Minuten und 16 Sekunden zurück. Auf Platz zwei und drei folgten TSV Seestermüher Marsch (5:27) und die 1. Inspektion der Marineunteroffizierschule Plön (5:31). Das Team der Kieler Berufsfeuerwehr landete auf dem vierten Platz. Der Löschzug, der in den Vorjahren traditionell zum Anfeuern kam, konnte Sonnabend nicht kommen. Die Einsatzkräfte waren durch die Gewitterfront im Einsatz. Ein Blitzschlag hatte in Schilksee für einen Alarm gesorgt.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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