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Kieler Woche 2016 Wissenswertes zur Windjammerparade 2016
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16:50 23.06.2016
Von Frank Behling
Die Windjammerparade zur Kieler Woche 2016 wird von der Thor Heyerdahl angeführt. Quelle: Frank Behling
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Kiel

Für exakt 11 Uhr ist der Start der Windjammerparade zur Kieler Woche geplant. Und sollten die Wetterdienste recht behalten, dann sind die Bedingungen am Sonnabend optimal. Kein Regen von oben, frischer Wind von der Seite. Diesmal steht Stefan Borowski, Seelotse und Paradekapitän, jedoch nicht auf der Kommandobrücke der „Gorch Fock“, wenn er das Startsignal gibt. Die Rolle des legendären Segelschulschiffes, das derzeit in der Werft liegt, hat in diesem Jahr der 50 Meter lange Dreimaster „Thor Heyerdahl“ eingenommen.

Thor Heyerdahl führt Windjammerparade an

„Wir freuen uns über diese Ehre. Das Schiff ist vorbereitet. Alles Messing ist geputzt, und die Segel sind klar“, sagt Michael Saitner, der Vorsitzende des Vereins Segelschiff „Thor Heyerdahl“. Am Sonnabend wird das Schiff kurz nach 9 Uhr den Liegeplatz am Sartorikai verlassen und Kurs auf die vorbestimmte Regattaposition nehmen. Mit an Bord des Kieler Schulseglers werden neben dem Oberbürgermeister der Stadt, Ulf Kämpfer, und dem Ministerpräsidenten Torsten Albig auch der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, sein. Insgesamt werden 80 Gäste auf dem Führungsschiff erwartet. „Das ist für uns eine wirklich tolle Möglichkeit, den Kielerinnen und Kieler unser Schiff zu zeigen“, sagt Saitner.

Ob es wie bei der „Gorch Fock“ in den vergangenen Jahren einen Startschuss geben wird, steht noch nicht fest. „Die Marine hat dafür ja immer ein Signalgerät. Auf der ,Thor Heyerdahl’ müssen wir mal sehen“, sagt Borowski. „Auf jeden Fall erfolgt der Start mit dem Hissen der Flagge „Hotel“ am Führungsschiff“, sagt Borowski. Zusätzlich soll ein Typhonsignal ertönen.

Die besten Aussichtsplätze zur Windjammerparade

Wo gibt es den besten Blick auf die stolzen Großsegler? Diese Frage beschäftigt jedes Jahr Einheimische und Touristen gleichermaßen. Die Plätze auf den Begleitschiffen sind dabei traditionell besonders begehrt – weil der Weg sind, um das Geschehen aus der Flotten-Zentrale zu verfolgen. Wer sich für dieses Privileg entscheidet, muss allerdings ziemlich tief in die Tasche greifen. Zwischen 20 und 100 Euro kosten diese Tickets.

Es gibt aber auch die freie Sicht zum Nulltarif, der von vielen Menschen gerne mit einem Picknick verbunden wird. Besonders beliebt sind dabei die Leuchtturminsel in Friedrichsort und das U-Bootehrenmal Möltenort. An diesen beiden Orten stehen die Zuschauer direkt am Fahrwasser und haben das Gefühl, die Flotte fast anfassen zu können.

Weitere begehrte Aussichtsplätze sind die Kiellinie, der Strand in Laboe oder der Tiessenkai in Holtenau. Aber auch das Gelände des ehemaligen Marinefliegerhorstes in Holtenau, die Dampferanleger in Mönkeberg oder Heikendorf sowie der Strand in Hasselfelde gelten als „Erste Reihe“, wenn es um den besten Blick auf die Windjammerparade geht. Dabei gilt überall: Wer früh kommt, hat vielleicht noch die Chance auf einen Parkplatz. Wer das Fahrrad nimmt oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, ist wie so oft im Vorteil.

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