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NDR Bigband: Werbung für den Jazz

Blitz-Kritik NDR Bigband: Werbung für den Jazz

„Rio, 21 Grad, Regen. Kiel, 24 Grad, Sonne“, verkündet die Moderatorin auf der NDR-Bühne. Da schlägt Deutschland also wieder mal Brasilien, und das beim Wetter und auch noch zur Kieler Woche. Ideale Bedingungen für einen Brasil-Jazz-Trip mit der NDR Bigband samt zwei erstklassigen Solisten.

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Die NDR Bigband auf der Kieler Woche 2017.

Quelle: Björn Schaller

Der erste Eindruck

Kiel. Es dürften gern ein paar mehr Besucher sein hier auf dem riesigen Areal am Ostseekai angesichts eines derart renommierten Klangkörpers und zweier Gastmusiker dieses Formats. Alon Yavnai (Piano, Gesang) und Joca Perpignan (Percussion, Gesang) harmonieren mit der Bigband vom ersten Ton an perfekt.

Das Programm

Überwiegend Brasil-Jazz, aber es sind stilistisch auch Ausflüge auf die Kapverden oder nach Marokko drin. Alles bewegt sich musikalisch und technisch auf höchstem Niveau, und Flirts mit Pop oder Rock sind kein Tabu. Schade nur, dass es mit einer Stunde so kurz war und ohne Zugabe blieb.

Das Publikum

Füllt den Platz wie gesagt eher locker, wirkt aber dafür sachkundig und respektvoll aufmerksam, wie man es von einem Jazz-Publikum gewohnt ist. Man beklatscht anerkennend und qualitativ differenzierend die Soli  und ist sich dennoch nicht zu fein zum Mitsingen. Vermutlich das angenehmste Kieler-Woche-Publikum an einer der großen Bühnen.

Was in Erinnerung bleibt

Auf jeden Fall das letzte Stück des Konzerts, das lange, in etlichen Facetten schillernde „Travel Notes“, gespickt mit grandiosen Soli.

Fazit

Werbung für den Jazz und die NDR Bigband. Gehört auch nächstes Jahr wieder ins Programm.

Hier sehen Sie Bilder vom Konzert der NDR Bigband.

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