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Es gibt nur eine Richtung - nach vorne

Blitzkritik Betontod Es gibt nur eine Richtung - nach vorne

Die deutschen Punkrocker von Betontod haben im Dezember 2016 ihr 1000. Konzert gespielt. Kein Grund zum Aufhören, sondern vielmehr zum Weitermachen um auch die gut besuchte Reventlouwiese im Radio Bob Rockcamp auf der Kieler Woche umzupflügen.

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Betontod gaben am Sonnabend ein Konzert auf dem Radio Bob Rock Camp.

Quelle: Frank Peter

Der erste Eindruck

Kiel. Schon der Refrain vom Opener Revolution nistet sich genauso nachhaltig in der Ohrmuschel ein wie auch die folgenden von Mein Letzter Tag und Flügel Aus Stahl. Prädestiniert zum Mitgrölen der immer wiederkehrenden Chöre.

Die Musik

Betontod spielen eine Mischung aus Punkrock und Metal, die es in sich hat, denn wo es dem Punk an Düsterheit fehlt, da kommt der Metal mit seinen tiefer gestimmten Powerchords ins Spiel. Da schert sich auch keiner darum, dass die Song-Schemata sich doch sehr ähneln, solange der Sound nur eine Richtung kennt – nach vorne.

Das Publikum…

...tanzt ein wenig, klatscht und grölt immer mal wieder kräftig mit. Die wirklich Eingefleischten stehen allerdings im vordersten Drittel und gehen auch gerne auf die spärlichen Animationen von Gitarrist Frank Vohwinkel ein.

Fazit

Betontod grasten die ewigen Punkthemen wie Nazis raus, Anti-Kommerz und Alkoholkonsum, aber auch  Freiheit, Freundschaft und Jugend konsequent ab. Musikalisch (bis auf die Prise Metal) und textlich also ganz dem Punkrock verschrieben. Und auch nur dem, aber immer mit vollem Einsatz und ohne Kompromisse.

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