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Drohnenflug sorgte für Aufregung

Polizei: Einige Einsätze Drohnenflug sorgte für Aufregung

Bestes Wetter versetzte die Mehrzahl der Besucher in ausgelassene Feierlaune. Nur wenige fielen aus dem Rahmen. Die Polizei verzeichnete bis Sonntagvormittag 37 Straftaten (2016: 44), davon 20 Rohheitsdelikte (2016: 26).

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Die Polizei war sehr präsent. Die Beamten verzeichneten 37 Straftaten.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. "Insgesamt 26 Platzverweise (2016: 33) mussten die Beamten aussprechen, drei Personen kamen diesen nicht nach und wurden in Gewahrsam genommen", sagte Polizeisprecher Matthias Felsch.

In 17 Fällen kümmerte sich die Polizei nach seinen Angaben um übermäßig alkoholisierte Erwachsene, von denen drei ihren Rausch in einer Ausnüchterungszelle ausschlafen mussten.

Die Jugendschutzstreifen verzeichneten insgesamt 22 alkoholisierte Jugendliche. Ein Jugendlicher war so stark alkoholisiert, dass er an seine Eltern übergeben werden musste.

Ein Drohnenflug im Bereich Schwedenkai sorgte am Sonnabend gegen 2 Uhr kurzfristig für Aufregung. Polizeibeamte, die in dem Bereich eingesetzt waren, konnten den Privatpilot jedoch schnell ausfindig machen. Dieser stellte seinen Flug sofort ein. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Fliegen mit Drohnen über sensiblen Bereichen, wie Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften und Menschenansammlungen verboten ist.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem neuen Sicherheitskonzept, das die Polizei gemeinsam mit der Stadt Kiel erstellt hat. Das Ziel war es, die Sicherheit auf dem Veranstaltungsgelände zu erhöhen und gleichzeitig die Einschränkungen für die Besucher so gering wie möglich zu halten. "Dies scheint nach erstem Eindruck auch gelungen zu sein. Die Einsatzkräfte an den Kontrollstellen berichten von vielen positiven Rückmeldungen und Verständnis für die getroffenen Maßnahmen seitens der Besucher und Verkehrsteilnehmer", sagte Felsch.

Dass es in einigen Bereichen zu Verkehrsbehinderungen gekommen ist, konnte trotz des großen Engagements der eingesetzten Kräfte nicht verhindert werden. Das Personal auf der Kieler Woche wurde im letzten Jahr um 30 % und in diesem Jahr erneut um 50 % erhöht.

Von KN

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