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Abschluss-Talk mit Philipp Dornberger

KN-Medienlounge Abschluss-Talk mit Philipp Dornberger

Abpfiff für den Auftritt der Kieler Nachrichten in Schilksee. Zum Finale am Sonntag kam Philipp Dornberger, der neue Steuermann der Kieler Woche, zum Talk in die KN-Medienlounge.

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Der neue Kieler-Woche-Steuermann Philipp Dornberger. Immer dabei: Sein persönliches Kieler-Woche-Tagebuch.

Quelle: Sonja Paar

Schilksee. Sein neues Aufgabenfeld als "Referatsleiter Kieler Woche", so die etwas sperrige offizielle Bezeichnung, hat ihn in den vergangenen zehn Tagen ganz schön auf Trab gehalten. Die Kieler Woche versteht Dornberger als Puzzle, vergleicht sie auch gerne mal mit einem "lebenden Organismus". Bevor er sich diesem ab der kommenden Woche widmet, hat Philipp Dornberger die vergangenen zehn Tage schon einmal genutzt, um möglichst viele Eindrücke zu sammeln und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.

"Ich glaube, es ist extrem wichtig, diese Woche mitzumachen. Wenn man eine Woche später anfängt, dann verliert man ein komplettes Jahr, weil man nie gesehen hat, wie es wirklich ist. Die Zahlen und Verträge, das ist alles wichtig, aber es ist nicht alles, besonders im Bereich Events, wo man viel mit Menschen zu tun hat. Das war jetzt die perfekte Möglichkeit für mich, das zu leben", erklärt Dornberger.

Sein ständiger Begleiter dabei: Ein kleines blaues Notizbuch, in dem er diese Eindrücke, aber auch große und kleine Themen, die die Menschen bei der Kieler Woche bewegen, sammelt. Von der Toilettensituation an verschiedenen  Standorten über Sicherheitskonzepte und unterhaltsame Gespräche mit Kleinkünstlern wie "Jochen, dem sprechenden Elefanten" ergibt sich daraus ein buntes Potpourri.

Die verbleibenden zwei Seiten dürften sich im Verlauf des Sonntagabends noch füllen. Reinschauen darf am Ende aber keiner: "Das sind einfach meine persönlichen Eindrücke, da zeige ich niemandem den Inhalt, weil ich es erst einmal für mich bewerten möchte", so Dornberger.

Seine Arbeit geht mit dem Ende der Kieler Woche 2017 nun erst richtig los: "Point of no return", wie er selbst sagt. "Ein Tag frei nach den zehn Tagen wäre diese Woche ganz schön", gesteht er Gerhard Müller. Verständlich, nachdem Dornberger täglich von 8 Uhr morgens bis spät abends auf Achse war. Morgen darf es dann auch mal eine Stunde später werden im Büro. "Den Urlaub gönne ich mir."

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Ein Artikel von
Isabelle Breitbach
Volontärin

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