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Eine eigene Biermarke für Kiel

KN-Medienlounge Eine eigene Biermarke für Kiel

Mit einem Brau-Kit fing alles an. Inzwischen schicken sich Florian Scheske und Max Kühl, die Erfinder von „Lillebräu“ an, eine eigene Biermarke zu etablieren. Beim KN-Talk stellte sich Scheske den Fragen von Moderator Gerhard Müller.

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Florian Scheske war im KN-Talk zu Gast.

Quelle: Sonja Paar

Kiel. Seit den ersten Brauversuchen vor drei Jahren haben die beiden Design-Studenten mit ihrem Bier, das es inzwischen in vier Varianten gibt, die Kieler Szene-Gastronomie erobert. Und „Lille“ soll noch weiter wachsen. Das verriet Geschäftsführer Florian Scheske am Donnerstag im Talk mit KN-Redakteur Gerhard Müller in der KN-Medienlounge in Schilksee.

Hopfen, Malz und Hefe

„Wir wollen eine Kieler Biermarke schaffen, die Bestand hat.“ Verschiedene Hopfen-Sorten und Konzentrationen von Hopfen, Malz und Hefe verleihen dem ohne Filtrieren und Pasteurisieren gebrauten Bier besondere Aromen. „Den Anstoß zum Brauen bekam ich auf einer Australienreise“, berichtete Scheske. Dort habe das regional produzierte Craft Beer das Industriebier in vielen Bars abgelöst. Mit einem Braulabor in der Alten Mu ging es los, inzwischen müssen sich die beiden als „Kuckuksbrauer“ in mittelständischen Brauereien einmieten.

Eigene Brauerei 2018

Weil auch deren Kapazitäten für die 80000 Liter „Lille“, die in diesem Jahr produziert werden sollen, nicht ausreichen, wollen Scheske und Kühl nun eine eigene Brauerei aufbauen. In den ehemaligen Coca-Cola-Hallen im Eichkamp wollen sie nächstes Jahr ihre eigenen Kessel in Betrieb nehmen.

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