2 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Auf Götz Alsmann ist Verlass

Kieler Woche 2017 Auf Götz Alsmann ist Verlass

Wenn das melancholisch-süße Sinnieren über die Vergänglichkeit von Glück und Liebe ein Song wäre, er würde vielleicht ein wenig wie einer von Götz Alsmann klingen. Der Entertainer begeisterte bei "Gewaltig leise" zur Kieler Woche 2017.

Kiel. Auf Götz Alsmann ist Verlass. Der scharfzüngige Entertainer alter Schule und Jäger des verlorenen Jazzschlager-Schatzes wickelt das Publikum auf der nahezu ausverkauften Freilichtbühne der Krusenkoppel in Windeseile um den kleinen Finger – nicht zuletzt auch dank seiner spitzbübisch und totkomisch zwischen weltmännisch antiquierter Galanterie, seifiger Schlagerfuzzigkeit und hinterlistiger Cleverness changierenden Zwischenmoderationen.

Im Zentrum seiner musikalischen Einlassungen stehen die Schlager italienischer Provenienz, vornehmlich aus den 50er und 60er Jahren, von Renato Carasone über Adriano Celentano bis Fred Buscaglione. Perfekt betten sich Melodien wie „Quando, Quando, Quando“, „Che Bambola“ und „Mambo Italiano“ in diese Alsmann-typische mattseidene Klangfarbe, die Altfrid Maria Sicking (Vibraphon), Ingo Senst (Bass), Rudi Marhold (Schlagzeug) und Markus Paßlick (Percussion) routiniert und endlos elegant auf Tarantella, Rumba, Musette, Bossa Nova, Mambo und Cha Cha Cha auftragen.

Wenn das melancholisch-süße Sinnieren über die Vergänglichkeit von Glück, Liebe und Manieren in einem kleinen Restaurant einer italienischen Seitengasse ein Song wäre, er würde vielleicht ein wenig wie einer von Götz Alsmann klingen.

Hier sehen Sie Bilder von Götz Alsmann auf der Kieler Woche 2017.

Zur Bildergalerie

Von Manuel Weber

Voriger Artikel
Nächster Artikel
ANZEIGE
Mehr aus Kieler Woche 2017 2/3