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Löwenbräu-Festzelt wird schon abgebaut

Vorzeitiges Aus Löwenbräu-Festzelt wird schon abgebaut

Schluss mit lustig und bayerischer Gemütlichkeit: Das Bayernzelt vor der Sparkassen-Arena schließt. Zum vorzeitigen Aus nach nur drei Kieler-Woche-Tagen sah sich Veranstalter Björn Willnat gezwungen: "Der Standort hat viel zu wenig Lauf."

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Schluss mit lustig: Das Bayernzelt an der Sparkassen-Arena muss schließen, Mitarbeiterin Maiara Neubert (26) räumt die Deko auf.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Eigentlich sollte das zweite Bayernzelt ("Löwenbräu-Zelt") eine zünftige Premiere und Bereicherung der Feierangebote zur Kieler Woche sein. Doch die Erwartungen von Björn Willnat wurden bitter enttäuscht. "Das hatte ich mir wirklich anders vorgestellt. Aber das Zelt liegt einfach zu weit ab vom Schuss."

Wie berichtet, gab es schon zuvor Zoff. Denn ursprünglich sollte das Löwenbräu-Festzelt "Bayernzelt" heißen. Doch das erlaubte das Ordnungsamt nicht. Polizei und Feuerwehr hatten Bedenken geäußert, dass Ordnungskräfte in Notfällen zum falschen Einsatzort fahren könnten, weil es ja schon ein Bayernzelt an der Kiellinie gebe. Gerade wenn Alkohol mit im Spiel sei, steige die Gefahr, dass Anrufer in Stresssituationen ihren aktuellen Standort einfach nur mit „Bayernzelt“ ohne weitere Spezifizierung angeben könnten.

Kieler Woche: Kein Biergarten vor dem Löwenbräu-Zelt

Doch nach Angaben des Veranstalters gab es noch mehr Hindernisse zur Etablierung eines "zweiten Bayernzeltes" zur Kieler Woche. "So durfte ich auch keinen Biergarten vor dem Zelt aufbauen. Und bei dem heißen Wetter wollen Gäste nicht nur in ein Zelt zum Feiern."

Diejenigen, die trotzdem kamen, seien zwar begeistert gewesen von der Stimmung, der Musik und dem Ambiente. "Aber am Wochenende waren einfach zu wenig Leute da. Ich musste die Reißleine ziehen, um den finanziellen Schaden nicht ausufern zu lassen." Über dessen Umfang wollte sich Willnat allerdings nicht äußern: "Nur so viel: Ich habe ordentlich zugesetzt." Wer bereits Tische reserviert und Geld überwiesen hat, erhalte dies nun umgehend zurück.

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Ein Artikel von
Jürgen Küppers
Lokalredaktion Kiel/SH

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