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Nicht das stärkste Classic-Open-Air

Kieler Woche 2017 Nicht das stärkste Classic-Open-Air

Die Regenwolken hatten sich längst verzogen, Vielleicht ein Indiz dafür, dass Petrus dem oft als musikalischen Höhepunkt der Kieler Woche ausgerufenen Classic-Open-Air-Konzert wenig entgegen setzen wollte. Und das aus gutem Grund.

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Classic Open Air mit Alexander Knappe

Quelle: Frank Peter

Kiel. Denn das begeisterte Publikum durfte zu Beginn der traditionellen Veranstaltung "Classic Open Air" zur Kieler Woche 2017 zunächst dem großartigem Nachwuchstalent Marie Sophie Richter lauschen, die mit dem Philharmonischen Orchester Kiel Eduard Künnekes Strahlender Mond aus der Operette "Der Vetter aus  Dingsda", Giacomo Puccinis O mio babbino caro aus der Oper "Gianni Schicchi" oder Charles Gounods traumhaftes Ah! Je veux vivrevre aus "Romeo und Julia" interpretierte.

Das Programm

Bühne frei für den  Gaststar, der Jahr für Jahr diesem Event seinen oder ihren Stempel aufdrücken soll. Heuer war es Alexander Knappe.  Der Sänger, der einem breiteren Publikum durch seine Auftritte in der ersten Staffel der TV- Sendung X-Factor bekannt geworden sein könnte, gab sich die Ehre. Begleitet von den wie immer bestens aufgelegten und cross-over-erprobten Philharmonikern  unter der Leitung des 1. Kapellmeisters Daniel Carlberg zelebrierte er unter dem Motto „Soul meets Classic“ ein Programm aus Klassik, Pop und Soul. Songs wie Sing mich nach Hause, Farbenblind, Lauter leben und - gegen Ende der Show - Weil ich wieder zu Hause bin verwöhnten die Zuhörer.

Das Publikum

Rathauskonzert Kieler Woche, was will man da sagen? Schlechtes Wetter, beste Laune. Eigentlich wie immer. Viel Applaus, so wie immer.   

Was in Erinnerung bleibt

Obwohl sich Alexander Knappe wirklich ins Zeug legte und das Publikum permanent zu animieren versuchte, wollte der Funke zunächst nicht überspringen. Die Arrangements der nicht unbedingt weltbewegenden Pop-Songs für ein Sinfonie-Orchester griffen nicht spontan. Erstaunlich auch, dass Dirigent Carlberg nicht von vorne agierte, sondern sich in die zweite Reihe, direkt zu seinen Musikern gesellte und das musikalische Geschehen von dort aus leitete.

Fazit

Das Classic-Open-Air-Konzert zur Kieler Woche am Rathausplatz ist eine Marke. Eine Marke, die über all' die Jahre blendend funktioniert. Es gab stärkere uns schwächere Ausgaben. Zu den stärkeren zählte das diesjährige Konzert leider nicht.   

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