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Spielzeugpistole löste Alarm aus

Kieler Woche 2017 Spielzeugpistole löste Alarm aus

Die Polizei blickt auf ein relativ ruhiges Kieler-Woche-Wochenende zurück: Bis Montagmorgen wurden 45 Anzeigen gefertigt und 30 Platzverweise ausgesprochen. Für Aufregung sorgte eine Spielzeugpistole.

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Die Polizei zeigt auch an der Kiellinie Präsenz.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Tausende Besucher bummeln seit dem Wochenende über die Kieler Woche, genießen das sommerliche Wetter oder sind auf einem der zahlreichen Boote auf dem Wasser unterwegs. Damit alle sicher feiern können, ist die Polizei mit einem Großaufgebot vor Ort. Rund 50 Prozent mehr Polizisten als letztes Jahr sind im Einsatz.

Das erste Wochenende verlief nach Informationen der Polizei relativ friedlich. Bis Montagmorgen gab es 45 Anzeigen, darunter 21 sogenannte Rohheitsdelikte, wie die Polizei mitteilte. Das waren weniger Fälle als zum Start des Sommerfestes im vergangenen Jahr.

Bilanz der Polizei

Erste Bilanz der Polizei am Montagmorgen

  • Bis Montagmorgen nahmen die Polizisten 45 Anzeigen auf. Bei 21 davon handelt es sich um sogenannte Rohheitsdelikte.
  • In 30 Fällen sprachen die Beamten Platzverweise aus, vier Personen mussten wegen Nichtbefolgens in Gewahrsam genommen werden.
  • 18 Besucher waren derart betrunken, dass sie bis zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam kamen.
  • Die Jugendschutzstreifen verzeichneten insgesamt 22 alkoholisierte Jugendliche. Ein Jugendlicher war so stark alkoholisiert, dass er an seine Eltern übergeben werden musste.

Waffenverbot zur Kieler Woche

Nur eine Spielzeugpistole versetzte die Polizei in Alarmbereitschaft. Ein Kieler-Woche-Besucher hatte die täuschend echt aussehende Spielzeugwaffe an einem Stand an der Kiellinie gesehen und die Wasserschutzpolizei alarmiert. Die Polizei befragte daraufhin den Betreiber. Dieser gab gegenüber der Polizei glaubhaft an, dass ein Kind sie vergessen habe und er sie lediglich verwahre.

Die Polizei weist noch einmal darauf hin, dass das Mitführen von Waffen auf der Kieler Woche gemäß Waffengesetz untersagt ist. Auch sollten täuschend echt aussehende Spielzeugwaffen nicht mit zur Kieler Woche genommen werden. Diese können ohne weiteres größere Polizeieinsätze auslösen.

Sicherheitskonzept zur Kieler Woche greift

Das Sperr- und Kontrollkonzept hat sich aus polizeilicher Sicht in den ersten Tagen bewährt und wird in der Form fortgesetzt. Weithin sichtbar sind die mit großen Sandsäcken gesicherten Kontrollpunkte rund um die Innenstadt. Lastwagen mit mehr als 3,5 Tonnen Gewicht dürfen während der Hauptveranstaltungszeiten nicht in die Innenstadt. Besucher, die mit dem Auto anreisen, werden kontrolliert.

Bereits am ersten Wochenende hatten mehr als eine Million Menschen das größte Sommerfest Nordeuropas besucht. Bis Sonntag erwarten die Veranstalter insgesamt wieder rund drei Millionen Besucher.

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