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Extra feine Funk-Party

Seven auf der Hörnbühne Extra feine Funk-Party

„Kiel, es ist schön, wieder hier zu sein!“, begrüßt Seven sein Publikum vor der Hörn-Bühne, auf der der Schweizer Sänger und Songschreiber bereits vor einem Jahr zu Gast war. „Wir haben seitdem viele Bühnen bespielt, aber so einen Ausblick kriegt man nur hier.“

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Seven bescherte den Fans eine famose, fette Funk-Soul-Party.

Quelle: Frank Peter

Der erste Eindruck

Kiel. Schon der Einstieg mit einer enorm funky in der Tradition der frühen Commodores groovenden Nummer stellen Seven und sein famoses Septett den Regler auf heiß. Der Sound ist voll und satt, dennoch nicht unangenehm laut. So kann es weitergehen, tut es auch.

Das Programm

Wer wie Seven alias Jan Dettwyler seit 2002 Alben veröffentlicht, kann natürlich aus dem vollen schöpfen, und das macht der 38-Jährige, bringt etwa das fünf Jahre alte „City Of Gold“ oder auch das zehn Jahre alte „Go Slow“, das er bei der TV-Sendung „Sing meinen Song“ im Duett mit Xavier Naidoo gesungen hatte. Auch Lieder von seinem am 7. Juli erscheinenden Album „4Colors“ stehen auf der Setlist, darunter das für Sevens Verhältnisse recht düstere „Thank You Pain“ oder das unter dem Eindruck übler Mails wegen seines konzertanten Engagements für Flüchtlingskinder verfasste „Die Menschen sind wir“.

Das Publikum

Natürlich aller Couleur, ist ja Kieler Woche. An den Rändern ist Platz zum Tanzen, der immer intensiver genutzt wird. Aber auch in den locker stehenden Reihen des dennoch gut gefüllten Platzes herrscht recht viel Bewegung, Beifall gibt‘s reichlich, auch für die sparsam und sinnig gesetzten, immer erstklassigen Soli

Was in Erinnerung bleibt

Die Momente, in denen die Band in einen dieser massiven Grooves eintauchte, die direkt in die Beine fuhren. Und die positive, friedlich-freundliche Stimmung.

Fazit

Eine famose, fette Funk-Soul-Party.

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