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Die ganze Stadt wird zur Bühne
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Kieler-Woche-Programmheft kommt Die ganze Stadt wird zur Bühne

Die Kieler Woche rückt immer näher – und auch ihre Höhepunkte werden immer sichtbarer. Wie zum Beispiel der Auftritt von Soul-Sänger Stefan Gwildis beim Classic-Open-Air, aber auch die Neuerungen bei Kleinkunst, Rathausplatz-Bühnenprogramm oder dem Kieler-Woche-Hoftheater, das sich vom Geheimtipp zu einem echten Publikumsmagnet entwickelt hat.

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Jochen, der sprechende Elefant, gehört zu den Stammgästen im Kieler Woche-Kleinkunst-Programm und ist auch diesmal wieder dabei – mit insgesamt 20 weiteren Gruppen und Solisten.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Deshalb passten die Organisatoren die Lage der Zelte für Gastronomie und Figurentheater dem steigenden Zulauf an. Um mehr Platz für Zuschauer zu gewinnen, auch für ein zusätzliches Pagodenzelt als Regenschutz, wandert das Hoftheater ein ganzes Stück tiefer in den Hiroshimapark hinein. „Ein weiterer Vorteil ist, dass das Bühnenzelt dann auch weiter entfernt von den Bushaltestellen steht und die Vorstellungen damit vor Verkehrslärm besser geschützt sind“, betonte der künstlerische Leiter des Hoftheaters, Andreas Schauder.

Der bewährten Mischung aus Figurentheater für Kinder (und Erwachsene), halbstündigen Wandelkonzerten zwischen den Stücken, abendlichem Dinner-Jazz, Tanzworkshops plus klein-feiner Gastronomie bleiben die Veranstalter in der Spielzeit des Theaters (21. bis 28. Juni) auch in diesem Jahr treu. Finanziell getragen wird das Hoftheater wie schon in den Jahren zuvor vom Kieler-Woche-Förderverein, ohne den auch das Classic-Open-Air (26. Juni) nicht möglich wäre.

Im Mittelpunkt des Konzerts (Beginn: 20.30 Uhr) steht diesmal der Soul-Sänger Stefan Gwildis, der nach Angaben von Fördervereins-Chef Rainer Kraatz „ganz wild“ auf seinen Auftritt auf der Rathausbühne sei. Denn für den Sänger bedeute die Zusammenarbeit mit einem Sinfonieorchester eine künstlerische Premiere, die deshalb möglicherweise sogar auf eine CD gebannt werde. Auch für den Förderverein bedeute der Auftritt eine Premiere. „Denn das Konzert steht erstmals unter dem Motto Soul meets Classic.“

Ganz groß raus kommt in diesem Jahr auch wieder die Kleinkunst. Insgesamt 20 Gruppen und Solisten bieten bei ihren insgesamt 230 Auftritten rund 145 Stunden volles Programm. Neu dabei sind diesmal: Die „Fische im Frack“, die zu sphärischer Musik Tänze im „Fluss der Geschehnisse“ aufführen sowie zwei „Riesen“ aus nordischen Wäldern (2,70 bis 4,50 Meter hoch), die sich in Ur-Lautsprache in einer für sie fremden Welt zurechtfinden müssen.

Ebenso reichhaltig und exotisch wie das Speisenangebot von ruandischem Krokodilspieß bis Zebrafleisch im Brötchen ist auch das musikalische Programm des Internationalen Marktes. Folkloregruppen aus aller Welt gastieren auf der Rathausbühne, rund 500 Künstler bieten den Besuchern ein rund 100 Stunden umfassendes Programm.

Wer angesichts von insgesamt mehr als 2000 Kieler-Woche-Programmpunkten Hilfestellung benötigt, bekommt sie in einem gemeinsam von Stadt und unserer Zeitung angebotenen 86 Seiten starken Programmheft. Es liegt als kostenlose Beilage dieser Zeitung der Freitagausgabe (29. Mai) bei. Ab Montag, 1. Juni, ist das Heft in der KN-Kundenhalle (Asmus-Bremer-Platz) sowie bei der Tourist-Information im Neuen Rathaus (Andreas-Gayk-Straße) erhältlich. Während der Festwoche gibt es das Programm auch an Kieler-Woche-Verkaufsständen an der Kiellinie, am Asmus-Bremer-Platz oder in Schilksee.

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Ein Artikel von
Jürgen Küppers
Lokalredaktion Kiel/SH

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