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Advent

Weihnachtsgedicht Advent

von

Helma Höppli

Am Fenster steh‘ ich, traumverloren

Stille, kein Laut kommt mir zu Ohren.

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Stumm segeln Flocken auf Flur und Baum

Plötzlich erwacht ein Kindheitstraum

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Geprägt von Armut und Krieg war die Kindheit,

St. Martin hielt trotzdem ein Säcklein bereit.

Wie damals, verzauberte Welt im weißen Kleid

Nun kann sie kommen, die Weihnachtszeit!

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Nach den alten Noten suche ich dann

Und fange mit dem Üben an.

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Ein Ritual, wie jedes Jahr,

die Stimme brüchig, wie mein Haar!

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Die Tasten des Flügels finden den Klang,

Erinnerungen schönt den schwachen Gesang.

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Egal – auch in der härtesten, trübsten Zeit

Macht uns Musik für die „Weihnacht“ bereit!

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