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Das Tränlein

Weihnachtsgedicht Das Tränlein

von Renate Krämer

Tränlein – im Waldesdunkel versteckt,

bist mit Schneeflocken bedeckt,

stehst beschützt im moosigen Schoß,

wurdest langsam grün und groß.

-

Breitest deine Zweige aus,

birgst für’s Vöglein ein Zuhaus,

gibst Stübchen auch den kleinen Mäuschen,

schenkst den Wichteln im Wald ein Häusschen.

-

Wirst eines Tages als Kerzenbaum

stehen in einem hellen Raum,

neben Geschenken, groß oder klein,

wirst ein Verkünder der Weihnacht sein.

-

Lässt deine Lichter strahlen weithin

über die Weihnacht ins Ewige hin.

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