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Die Weihnachtstür

Weihnachtsgedicht Die Weihnachtstür

von Manfred Jungbluth

Das Weihnachtsfest steht vor der Tür

und klopft. Es möchte rein.

Mein Gott, was kann denn ich dafür?

Ich möchte‘ alleine sein!

-

Vor der Tür das Weihnachtsfest

es klopft und geht nicht heim.

Wenn man – wie ich – es draußen lässt,

verbessert es den Reim.

-

Das Weihnachtsfest, es steht und steht

und schon die Nacht sich lichtet.

Warum es wohl nach Haus‘ nicht geht?

Vielleicht, weil’s besser dichtet?

-

Das Weihnachtsfest steht immer noch

vor meiner Tür. Es friert.

Vielleicht bekehrt es mich ja doch?

Dann wäre ich frustriert.

-

Das Weihnachtsfest ist nicht vergessen,

es mag noch weiter weilen.

Im Magen ruht das Weihnachtsessen.

Ich denk‘ an meine Zeilen.

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