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Erinnerung

Weihnachtsgedicht Erinnerung

von Christa Range

Weihnachtszeit, stille Zeit, unsre Herzen werden weit.

Wir schließen die Augen, wir kommen zur Ruh‘.

Wir schwelgen in Erinnerung, auf einmal sind wir wieder jung.

-

Bratapfelduft zieht durch das Haus, wir stechen mit Mutter die Plätzchen aus.

Dann sitzen wir bei Kerzenschein und üben ein Gedicht für’s Christkind ein.

Es wird gebastelt und gestrickt im Advent, bis auch die vierte Kerze brennt.

-

Dann ist die da, die Heilige Nacht.

Was uns das Christkind wohl gebracht?

In der Kirche hielten wir es kaum aus, wären am liebsten schon zu Haus.

-

Dann ist es soweit, wir dürfen ins Zimmer sanft erhellt vom Kerzenschimmer.

Ein Tannenbäumchen mit vielen Kerzen, Lametta, Äpfeln und Lebkuchenherzen.

Vater liest noch die Weihnachtsgeschicht‘, und wir sagen brav

Unser Gedicht, denn ohne gibt es die Geschenke nicht.

-

Denn endlich-

Oh, ein Paar neue Schuh‘ und ein Büchlein noch dazu.

Die Pappe hat ein neues Kleid,

oh, du schöne Weihnachtszeit.

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