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Heilige Nacht

Weihnachtsgedicht Heilige Nacht

von Ingeborg Lau

Auf der Flucht vor Herodes Bande,

die nur tut was man ihr sagt,

eilen Menschen vor Entsetzen

durch die kalte schwarze Nacht.

Auch dabei sind zwei Menschen,

die ein jeder von uns kennt,

Josef und Maria

mit dem ungeboren Kind.

-

Still ist’s, so still,

die Angst macht große Jagd,

die liebend einstmals halfen

kein Mensch sie damals sah.

-

Die heilige Familie,

sie hat nun einen Sohn,

Gottvater schenkte diesem Paar hier

den König ohne Thron.

Drei Paten sind dem Knaben hold,

bringen königliche Gaben,

Weihrauch, Myrrhe, Gold.

-

Dies heilige Kind, es wird verfolgt,

es wird verraten,

man wird es einst ans Kreuz noch schlagen,

doch es hat den Christen diese Nacht

das Licht des Lebens mitgebracht.

-

Es zeigt der Lebensrhythmus,

es war sehr wohl bedacht,

es ging hinaus ins Helle

der Wanderer aus der Nacht.

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