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Heilige Nacht

Weihnachtsgedicht Heilige Nacht

von Jörg Rönnau

Ameisen gleich, rennen sie durch die Passagen und Straßen,

zu dieser „dunklen“ Weihnachtszeit.

Quirlen durch die Läden, in unendlich, geschäftigen Massen.

Machen sich Gedanken, denn es ist mal wieder soweit.

Gedanken, o was soll ich schenken,

meinen Lieben nah und fern,

ich muss auch an Papa denken,

Oma, Opa, Mama habe ich gern.

… und wer noch, ich weiß es nicht,

hoffentlich mach ich es jedem recht.

-

Voller Stress und voll von Sorgen,

sehen sie den Stern so kaum,

denn sie müssen was besorgen,

kaufen, planen, schmücken noch den Festtagsraum.

… auch den Braten noch abholen,

wer hat nur die Zeit gestohlen?

-

… und der Stern, das Licht,

… sehen sie es nicht?

-

Spüren nicht in ihren Herzen,

dieses kleine, warme Licht,

das dort drinnen brennt.

Sehen, fühlen,

… nicht…

… dieses Licht…

Diese winzige, helle Kerze,

die sich unumstößlich Liebe nennt.

-

Diese kleine Flamme, die das ganze Jahr so innig ruht,

wird um Weihnachten aktiver, wärmt, tut jeder Seele gut.

Dieses Licht musst Du ergreifen, denn zur Liebe ist es da,

wenn Du es erfasst und spürst, ist es einfach wunderbar.

-

Weihnachten heißt dieses Licht,

das die Menschenseelen nun erfasst,

in dieser einen Nacht,

die voll wunderbarer Macht,

diese eine Nacht,

die so ganz besonders ist.

-

Von der Dunkelheit kann’s nicht vertrieben werden,

dieses helle, warme Licht,

denn es wird nun hell auf Erden,

und gequälte Seelen machen Rast,

von ihrer schweren, trüben Last.

-

Diese eine Nacht, in der der Retter einst geboren,

dieses eine Kind, zum Heiland auserkoren,

kam auf unsere dunkle Erde,

dass es durch Weihnacht‘ heller werde.

-

Hört auf zu rennen durch Passagen und durch Straßen,

zu dieser hellen Weihnachtszeit,

in quirlig, geschäftigen Menschenmassen

und macht Eure Seelen nun bereit,

besinnt Euch,

dass die Liebe und die Stille Einzug hält in jedes Herz

und uns erlöst von allem Schmerz.

Auch von dem geschäftigen Getue,

findet Ihr dann endlich Ruhe.

-

Das Licht der Weihnacht kommt in diese Welt,

unter einem hellen Stern am Firmamente,

der Liebe heißt und leuchtet weihnachtlich vom Himmelszelt,

bis zum allerletzten Weltenende.

Frieden, Licht und Heiligkeit,

bis in alle Ewigkeit!

Habt acht!

Erfasst es,

in dieser einen wundersamen Nacht…

… wenn Ihr’s könnt…

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