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Moderne Weihnacht

Weihnachtsgedicht Moderne Weihnacht

von Manfred Jungbluth

Das Weihnachtsfest stand vor der Tür,

ich hab‘ es reingelassen.

Was konnte ich denn auch dafür?

Man muss es ja nicht hassen!

Doch lieben kann ich’s lang nicht mehr,

es hat sich so verändert.

Es ähnelt jetzt dem Säufer sehr,

die Augen stark gerändert.

-

So Hab‘ ich es mit “Prost“ begrüßt

Und Wein mit ihm gesoffen.

Wir haben uns den Tag versüßt,

das Christkind nicht getroffen.

-

Ich nehme an, das hat schon lang

dem Weihnachtsfest gekündigt:

Dem kindlichen Gemüt wurd‘ bang,

weil Lärm sein Fest entmündigt.

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