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Tant‘ Conny

Weihnachtsgedicht Tant‘ Conny

von Ingrid Meyer

Tant‘ Conny – reichlich antiquiert -
schwört traditionell aufs Weihnachtsessen…
Die „Family“ – stark ‚eloquiert‘ -
Schätzt jährlich nur das ‚große Fressen‘,
denn Tantchen spart nicht an der Menge
am Gabentisch und am Büfett…
Sie liebt nun mal das Festgedränge.
Der Preis dafür scheint ihr o.k.,
denn so ein Festschmaus mit Genuss
zeigt Jahr für Jahr ihr „Wohlstands-Plus“!

-

Sie liebt‘s pompös in jeder Form
Mit ihrer Rubschen Figür…
Und dafür sorgt sie stets enorm
zumeist hinter verschloos’ner Tür.

-

Sie liebt Genüsse jeder Art,
auch gern erotisch aufgemixt…
Und hält das Umfeld sie parat,
wird manches Mannsbild „ausgetrixt“…

-

So hat nun Tantchen ihre Schwächen
für alles, was begehrlich scheint.
Nur in ganz seltnen Weihnachtsnächten
kann es passieren, dass sie weint.
Dann denkt sie an vergangene Feste,
also die Familie noch intakt…
sich nicht nur traf als „Weihnachtsgäste“
zum Plausch, wo man den „Bauch vollpackt“…
Dann träumt sie von der Kinderzeit,
von Glockenspiel, Bratapfelduft,
von Schnee im Garten, Fröhlichkeit…
von Zukunftsplänen, die verpufft…

-

Das alles ist schon längst vorbei…
Was blieb?... Die „Weihnachtsfutterei“!

-

Fazit: Small Talk füllt nie die Seele aus…
Da kennt sich Conny bestens aus!
Drum plant sie schon für nächstes Jahr
‚nen Weihnachtstrip nach Afrika…
Sie hilft gern, wo nur Armut wohnt
und wo sich Nächstenliebe lohnt!
Na dann. Frohe Weihnachten!!!

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