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Weihnachten 2015

Weihnachtsgedicht Weihnachten 2015

von Christoph Ohlmeier

Nun ist es wieder mal soweit,

denn jetzt, da kommt die Weihnachtszeit,

wo es meist regnet und nicht schneit.

-

Der Sommer ist schon lange her,

aus Kerzen wird ein Lichtermeer.

Die Zeit von Zweisamkeit, doch für so manchen ist es Einsamkeit.

-

Da möchte man in die Kneipe gehn

und andere einsame Menschen sehn.

-

Doch der Laden, der hat auch geschlossen,

drum fallen in diesen Tagen

soviele in ein Loch der Traurigkeit,

weil sie ja niemanden haben.

-

Und so bleibt so manches Haus auch dunkel

und es kommt auch keiner raus,

selbst wenn da steht der Kirchenchor

und trägt dort Weihnachtslieder vor.

So depressiv in dieser Zeit,

was ging dort schief,

weil das Leben aus dem Ruder lief?

-

Es soll die Zeit der Freude sein,

doch was soll man tun, wenn man allein?

Viele Organisationen bitten stets zum Jahresende,

daß man auch noch kräftig spende.

-

Mit den Kindern kann man kaum noch in die Stadt gehn,

denn sie bleiben vor jedem Schaufenster stehn.

Und gucken sich dort niemals satt,

was die Industrie zu bieten hat.

-

In vielen Familien wird wieder voll gestresst

und das an diesem Friedensfest.

Denn viele, die von Neid zerfressen

hätten auch gern das besessen,

was Kind, was Mann oder Frau diesen Tagen

von anderen bekommen haben.

-

Auf dieser Welt toben grausame Kriege

Und wir feiern hier das Fest der Liebe.

Mit Speiss und Trank, ob gesund oder krank,

sagen viele Gott sei Dank.

Das uns das alles nicht betrifft,

weil hier seit gut 70 Jahren Frieden ist.

-

Und trotz Terror, Dieben oder Pest

wünsche ich Allen ein frohes und besinnliches Fest.

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