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Weihnachten

Weihnachtsgedicht Weihnachten

von Ute Bornhöft

Ich sehe Lichter in den Städten funkeln,

Tannenbäume, bunt geschmückt,

Kinder mit leuchtenden Augen ,

In den Händen den Bleistift gezückt,

Beschreiben sie ihre innigsten Wünsche

Auf großem verzierten oder bemaltem Papier,

Wonach sie sich schon so lange sehnen.

Scheint, als steht Weihnachten vor der Tür!

Sind denn schon wieder elf Monate herum?

Die Menschen erneut im Kaufrausch versunken,

teils sogar mit freundlichen Blicken und Gesten.

Die ersten Weihnachtslieder sind schon erklungen.

Nun wird es wohl langsam Zeit zum Handeln:

Geschenke besorgen, Stollen zubereiten,

Den Baum hol‘ ich morgen und sollte auch beizeiten

Die Zimmer noch schmücken, festlich verwandeln.

-

Völlig erschöpft, nach Urlaub und Frieden sich sehnend,

fallen wir am Heiligen Abend, wie in jedem Jahr,

auf unser Sofa und beobachten die Kinderschar,

wie sich Freude und Tränen vermischen bei jenen,

deren Wunschzettel erfüllt oder vergessen war.

Doch auch im nächsten Jahr ist wieder Weihnacht!

Dann werden erneut manch‘ Wünsche wahr.

Hab‘ ich zum diesjährigen Fest alles bedacht?

Soll’s doch schöner werden, als im vergangenen Jahr.

Noch ist es Zeit sich zu besinnen,

über den Tellerrand hinweg zu sehen.

Was ist wichtig, in meinem Herze drinnen:

Dass alle Menschen sich gut verstehen!

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