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Weihnachtsgedicht …

Weihnachtsgedicht Weihnachtsgedicht …

von Hein Schau

Lange Nächte, kurze Tage.

Kahl die Wälder, kahl die Seen.

Wird es schneien ist die Frage.

Wolken tief am Himmel steh’n.

-

Kaum ist sie noch zu ertragen,

die freudlose, schlimme Zeit.

Lustlos und niedergeschlagen sind wir.

Uns fehlt die Heiterkeit.

-

Doch jetzt naht das Fest der Liebe!

Es gleicht hellem Sonnenschein.

Ist der Tag auch noch so trübe,

Freude zieht ins Herz hinein.

Plötzlich ruht das Spiel der Kräfte,

das uns rastlos vorwärts treibt

und bewirkt, dass für das Beste

keine Zeit mehr übrig bleibt.

-

Zänkisch sind wir Menschenkinder,

jeden Tag Geschrei und Kampf.

Erst am nächsten Fest im Winter

Sind wir wieder ohne Dampf.

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