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Weihnachtsgefühle

Weihnachtsgedicht Weihnachtsgefühle

von Karin Reinhardt

Am Samstag vor dem 1. Advent,

das weiß ein Jeder, der mich kennt

erwacht die Kreativität in mir,

wie das so geht, das lest ihr hier.

Dann steige ich zum Boden `rauf

und mache alle Kisten auf.

Der Inhalt, mit Bedacht gewählt,

was trifft die Stimmung, nur das zählt.

Nun geht es in das Weihnachtszimmer,

aufgehängt sträuben sich die Wichtel – wie immer.

Und zeigen mir nur ihr Hinterteil,

warum nur oder ist es weil,

sie fast ein Jahr im Dunkeln liegen

und plötzlich zu viel Licht abkriegen?

Die Äuglein geblendet, das kann ich versteh’n

und so versuch‘ mit Geduld ich, sie wieder zu dreh’n.

Weiter geht’s im Dekofieber

nebenbei höre ich Weihnachtslieder.

Die Tannen in Vasen schön drapiert

mit Holzteilen und Glöckchen ausstaffiert.

Schau ich nach Stunden – so spät ist das schon?

voller Stolz auf meine Weihnachtsdekoration.

Jedes Jahr wieder in mir ein glückliches Gefühl

weit weg von lautem Trubel im Einkaufsgewühl.

Das möcht‘ ich mir erhalten, so lange es geht,

das klappt ganz bestimmt, wenn die Welt sich nur dreht.

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