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Weihnachtsstress

Weihnachtsgedicht Weihnachtsstress

von Harald Witt

Die Zeit in ihrem grenzenlosen Raum

läuft schnell dahin, man glaub es kaum.

Es ist gerade mal 6 Wochen her,

da sonnten wir uns noch am Mittelmeer.

Man kann es kaum fassen, wie das Jahr rennt,

und morgen schon die erste Kerze brennt.

-

Ab jetzt beginnt der Coundown zu laufen;

die Frage heißt, was soll ich bloß kaufen.

Vergessen der Beschluss, daran zu denken,

Weihnachten sich nichts mehr zu schenken.

Und auf der Suche nach dem neuesten Trend

nähert sich bereits der zweite Advent.

-

In unserer konsumfreudigen Einkaufswelt

dreht sich nun alles um das liebe Geld.

Nicht überall haben die Menschen genügend Brot

und leiden in weiten Teilen unserer Welt große Not.

Beim Philosophieren habe ich glatt verpennt,

dass inzwischen die dritte Kerze brennt.

-

Oh, du gnadenbringende Weihnachtszeit,

in wenigen Tagen ist es endlich soweit.

Dann hört diese Hektik gottseidank auf

Und die Tage nehmen ihren normalen Lauf.

Weil wohl jeder diesen Unruhestand kennt,

warte ich jetzt auf den vierten Advent.

-

Und so lautet die Essenz von meinem Gedicht:

Ein Fest ganz ohne Stress gibt es wohl nicht!

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