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Weihnachtszeit

Weihnachtsgedicht Weihnachtszeit

von Lore Bubelach

Jetzt einen Tannenbaum besorgen

und zwar heute, nicht erst morgen.

Schlank und groß, so soll er sein

und nicht buckelig und klein.

Verkauft sind schnell alle Tannen,

jeder zieht froh mit einem von dannen.

Nur einer bleibt allein zurück,

ihn wollte keiner, er hatte kein Glück.

Da stand er nun, schief und klein,

langsam fiel der Abend herein.

Ein alter Mann kam die Straße entlang,

dem kleinen Baum wurde angst und bang.

Doch er nahm ihn mit sich fort,

an einen dunklen, einsamen Ort.

Eine geschenkte Kerze zündete er an,

wieder zum Kind wurde der alte Mann!

Langsam brannte die Kerze nieder

und er dachte an frohe Weihnachtslieder.

Tränen rannen ihm über’s Gesicht,

doch er schämte sich nicht.

Die heilige Nacht gab ihm Frieden und Ruh,

sachte deckte der Schnee beide zu!

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