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Weiße Weihnacht

Weihnachtsgedicht Weiße Weihnacht

von Britta Mißbach

Kahl sind die Bäume

und kahl ist das Land

wild peitschen die Stürme

sie spielen wie mit Geisterhand.

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Letzte Blätter flattern wilde

zeugen noch vom alten Herbst

selten scheint die Sonn' uns milde

oft ist's die Kält' die schmerzt.

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Und wenn dann der Schnee die Erde

bedeckt mit weißer Pracht

liegen Tal und hohe Berge

versteckt durch himmlische Macht.

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Auch die Bäume

werden von Schnee und Eis bedeckt

s' schaut aus wie in meinem Traume

bevor ich ward geweckt.

 -

Sacht fallen weiße Flocken

herab vom Himmelszelt

in der Ferne läuten Glocken

als wären's von fremder Welt.

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Noch ist's draußen helle

doch bald schon suchen Mensch und Tier

auf das Haus und Ställe

es ist warm gemütlich hier.

 

Angeregte Geschäftigkeit

herrscht in allen Stuben

bald, Kinder, bald ist's soweit

wartet Mädchen, wartet Buben.

 

Und dann klingt ein feines Glöckelein

durch die stille Nacht

voller Freude stehen Kinderlein

vor der grünen Pracht.

 

Mit Lichtern, Kugeln, Banden

ist er dann geschmückt

seine Majestät aus verschneiten Walden

nicht nur Kinderherzen er beglückt.

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Ein Festtag ist's heut

man ist beieinand' in Einigkeit

ihr lieben Leut.

Oh, du herrliche Weihnachtszeit.

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