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Die Weihnachtskrippe

Weihnachtsgedicht Die Weihnachtskrippe

von Dorothea Schmidt, 78 Jahre

In dem lange vergangenen Weihnachtsjahr,

als im Stall unser Heiland geboren war,

sind in der wundersam Heiligen Nacht

auch Dinge im Stall zum Leben erwacht:

das Holz in dem Dach und die Mauern aus Stein

und das Fenster, das fing schon den Sternenglanz ein!

Und alle spürten: In dieser Nacht

hat ein Wunder sich auf den Weg gemacht!

Vor allem die Krippe, die spürte ein Beben,

im alten Holz ein ganz neues Leben!

Den Tieren gab sie ja lang schon das Heu,

und jedes Mal freute sie sich ganz neu,

wenn das Heu ihr erzählte vom Lerchengesang, 

von den Wiesen draußen – dann träumte sie lang,

ach, sie konnte nur träumen vom Sonnenschein – denn der Stall war recht dunkel, das Fenster war klein.

Doch auf einmal, in dieser Wundernacht

ward in die Krippe ein Kindlein gebracht,

und als dieses Kind in der Krippe lag,

war’s für die Krippe wie Sommertag,

wie Wiese, wie Sonne, wie Lerchengesang,

und sie spürte: Jetzt fängt etwas Neues an!

Und ich darf es schützen – es ist ja noch klein!

Da streckte der Esel den Kopf herein,

er sprach und wackelte klug mit den Ohren:

„Ich weiß es, der Heiland ist heute geboren!“

„Der Heiland?“ Die Krippe bewahrte das Wort

voller Andacht und Staunen immerfort.

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