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Weihnachtsgeschichten 2017 Weihnachtshilfe
Weihnachten Weihnachtsgeschichten Weihnachtsgeschichten 2017 Weihnachtshilfe
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10:18 21.12.2017
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Es war einmal vor langer Zeit in der Weihnachtsnacht auf einer Ponykoppel. Der Teich, in dem sich die Ponys im Sommer abkühlten, war zu gefroren. Das kleine Pony Alex versuchte das Eis zu zerbrechen, denn er war sehr durstig, doch er war zu leicht. Da kam sein großer Freund Romeo, um ihm zu helfen. Sie gingen zusammen ein Stück auf dem Teich. Doch da passierte es, es knackte und knirschte, plötzlich brach das Eis. Sie strampelten, um raus zu kommen. Doch vergeblich – die Hufe rutschten von dem glatten Eis ab.
Als sie schon ganz erschöpft und durchgefroren waren, hörten sie ein leises zartes Klingeln. Als das Klingeln immer lauter wurde, war klar: Ihre Rettung würde kommen – der Weihnachtsmann.
Der Schlitten des Weihnachtsmannes glitt am Zaun der Koppel entlang. Als der Weihnachtsmann die Ponys im Eis sah, hielt er die Rentiere an, stieg aus seinem Schlitten und suchte in seinen riesengroßen Taschen nach einem Seil. Wenn man seine Taschen wie die Rentiere kennt, findet man auch das Richtige. Der Weihnachtsmann stapfte zu den Ponys, band das Seil am Halfter fest und zog. Mit der Hilfe des Weihnachtszaubers standen die Ponys schon bald wieder auf festem Boden. Mit dicken Decken und den Spezial-Wichtel-Energiekugeln waren die Ponys schon bald wieder bei Kräften. „Wie können wir dir nur danken?“, fragte der kleine Alex.
Der Weihnachtsmann band jedem ein kleines silbernes Glöckchen in die Mähne und der Weihnachtsmann sprach: „Wenn ihr die Glöckchen klingen hört, dann brauche ich eure Hilfe und nun muss ich weiterziehen und Kinderherzen erfreuen.“
Monate vergingen und der Sommer nahm wieder Einzug. Die Wiesen und Felder wurden grün. Die Sonnenstrahlen wärmten den Ponys das weiche Fell und die Glöckchen in ihrer Mähne
schimmerten im Sonnenlicht.
Doch schon bald wurde das Fell der Ponys länger und die Tage wieder kürzer.
Am Heiligabend tobte ein Schneesturm und die Ponys kuschelten sich in ihrem Unterstand zusammen. Da klingelten die Glöckchen leise und wunderschön. Es war klar, der Weihnachtsmann braucht ihre Hilfe. Die Ponys trabten gleich zum Zaun, wo der Weihnachtsmann schon wartete. Er brummte verzweifelt in seinen Bart: „Zwei meiner wichtigsten Rentiere sind krank geworden. Könnt ihr mir helfen? Die Geschenke müssen rechtzeitig an die Kinder verteilt werden.“ Die Ponys wieherten wie aus einem Maul: „Nichts lieber als das!“ Dann zogen Alex und Romeo den großen Schlitten durch den Schnee, und ihre Glöckchen klangen hell durch die Nacht. So ging doch noch alles gut in dieser stürmischen Weihnachtsnacht.
Und wenn ihr in einer Weihnachtsnacht hoch oben in den Himmel schaut, dann entdeckt ihr vielleicht zwischen den Rentieren des Weihnachtsmannes zwei Ponys.

von Helga Dallmann, 65 Jahre

von Thorsten Matz, 57 Jahre

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