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KIEL
„Im Vordergrund steht der Schutz des Ensembles, nicht eines Geschäftes“, sagte der Mann von Junker und Kruse Stadtforschung. Der Entwurf definiere...
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Kiel - Andernorts wird geräumt, in Kiel wurde geredet. Und das mit Erfolg. Nachdem Uni-Präsident Prof. Gerhard Fouquet am Montagabend einer Einladung in die besetzte Alte Mensa gefolgt war und es am Dienstagvormittag zu einem weiteren Gespräch mit einer Delegation der Besetzer kam, darf die Gefahr einer Eskalation des Protests gegen die Bildungspolitik und die Umsetzung der Bachelor-Studiengänge als gebannt betrachtet werden.
Wie das Uni-Präsidium mitteilte, hat man sich darauf geeinigt, „eine Vereinbarung zu schließen, um einen reibungslosen Lehrbetrieb mit den Protestaktionen zu verbinden“. Vom Mittwoch an können deshalb laut Fouquet wieder alle Lehrveranstaltungen in der Alten Mensa planmäßig über die Bühne gehen.
Wie bereits berichtet, läuft diese Einigung darauf hinaus, dass die kritischen Studenten mit einer „offenen Besetzung“ der Alten Mensa ihren Unmut bekunden. Die Hörsäle werden dabei freigemacht, sobald Lehrveranstaltungen anstehen. Diese Form des Protests wollen die Besetzer vorerst ohne zeitliche Begrenzung fortsetzen. Nicht wenige von ihnen sehen in dieser Variante sogar einen Vorteil, bietet sie doch die Gelegenheit, am Rande der Vorlesungen mit Kommilitonen ins Gespräch zu kommen, die dem unbeteiligt oder auch ablehnend gegenüber stehen.
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