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Karriere Auslandspraktikum in Torquay
Karriere Auslandspraktikum in Torquay
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Innerhalb einer Woche hatten alle Teilnehmer des Praktikums ihre Bewerbungsunterlagen ausgefüllt und abgeschickt. Dass das so schnell und schmerzlos ging, hatten wir vor allem der Unterstützung der Lehrkräfte sowie der Entsende-Organisation zu verdanken. Denn das Erasmus Programm forderte einiges an Unterlagen.

Kurz vor der Abreise erhielten wir alle wichtigen Informationen und ehe ich mich versah, standen wir als bunt gemischte Truppe aus neun Schülern am Flughafen. Angekommen in Torquay warteten bereits die Gasteltern auf uns. Ich kam mit einem Mädchen aus meiner Klasse in eine Familie und wir waren auf Anhieb die perfekten Mitbewohner. Unsere Gasteltern waren sehr unkomplizierte und witzige Leute, der englische Humor fand in diesem Haus auf jeden Fall sein bestes Beispiel. Ob es eine Situation ohne Ironie und Sarkasmus gab? Ich bezweifle es. Die Aufregung war so auf jeden Fall schnell vergessen.

Die Landschaft in Südengland hat mich einfach nur umgehauen. Nicht nur, dass mich wider meiner Erwartungen Hügel, Palmen und hellblaues Meerwasser begrüßten, nein es gab auch den sogenannten Coast Path. Dieser führt dich von einer verwunschenen Bucht durch die lebendigen, grünen Wälder zur nächsten atemberaubenden Klippe hinauf. Das Wetter spielte da nur noch eine Nebenrolle, auch wenn man zugeben muss, dass wir für einen Herbst in England enorm viele Sonnenstunden genossen haben. So war es auch kein Wunder, dass ich in meiner Freizeit so oft wie möglich die Schuhe schnürte, um die eine oder andere Entdeckungstour einzulegen. Unternommen haben wir generell eine Menge, sei es ein Abend in einer VR-Arena, der Besuch einer Tropfsteinhöhle oder das Erkunden von bunten Küstenstädtchen. Langweilig wurde uns nie!

 

 Da der Fokus des Praktikums auf der englischen Sprache lag und wir uns Jobs außerhalb unserer Tätigkeiten der Ausbildung wünschen durften, entschied ich mich dafür, etwas komplett anderes auszuprobieren. So erfuhr ich einen Monat vor Abreise, dass mein Platz bei Muddy Paws eine Mischung aus Hundebetreuung und -friseur sein würde. Mein Gesicht als ich Hundefriseur las, entglitt mir dann ehrlich gesagt doch etwas. Aber wie sagt man so schön: Es kommt immer anders als man denkt. Die erste Überraschung war, dass ich anfangs eine Woche in der aufnehmenden Organisation TTPL eingesetzt wurde. So habe ich dann doch noch die englische Arbeitsweise in kaufmännischen Berufen kennen gelernt. Und Muddy Paws überraschte mich simpel damit, dass meine Befürchtungen von Hunden mit pinken Irokesen einem absoluten Klischee entsprachen. Viel mehr ging es um die Gesundheit und Pflege der kleinen (und manchmal riesigen) Vierbeiner. Die Arbeit vom Chihuahua Welpen bis zum Husky Opa war ideal, um sich nicht nur mit Kunden sondern auch mit den liebenswerten Kolleginnen durchgehend auszutauschen. Seitdem fühle ich mich auf beinahe jede Situation im Englischen vorbereitet. Auch das Einfügen in eine ganz andere Arbeitsweise als bei uns, fiel mir schon nach Tag eins immer leichter.

Schneller als gedacht zogen die drei Wochen an uns vorbei und schon stand die versammelte Mannschaft wieder am Flughafen. Den Abend zuvor haben die meisten von uns mit der Gastfamilie gemütlich ausklingen lassen. Manch einem fiel der Abschied vom schönen Torquay wirklich schwer. Abschließend kann ich wirklich nur jedem raten, die Chance auf derartige Auslandserfahrungen zu nutzen. Sowohl sprachlich als auch persönlich, man sammelt enorm viel Selbstbewusstsein. Ganz nebenbei lernt man eine andere Kultur kennen, trifft interessante Leute und kann neue, spannende Anregungen in den beruflichen sowie persönlichen Alltag mitbringen.

Ich bin Inga und habe mein Duales Studium bei den Kieler Nachrichten gemacht. Neben der Ausbildung zur Medienkauffrau Digital und Print habe ich also auch ein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Dienstleistungsmanagement an der DHSH absolviert. Für das Modul Wirtschaftsenglisch habe ich von den KN und der DHSH die einzigartige Möglichkeit erhalten, drei Wochen an der Universität in Waterford zu studieren.

Klicken Sie hier, um eine Übersicht unserer offenen Stellenangebote der Kieler Nachrichten und Informationen zur Bewerbung zu erhalten.

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