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Kiel 10 Dinge, die man auf der KiWo getan haben muss
Kiel 10 Dinge, die man auf der KiWo getan haben muss
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11:54 19.06.2018
Von Imke Schröder
Zur Windjammerparade gehört bestimmt auch 2018 ein ordentlicher Regenguss. Quelle: Ulf Dahl (Archiv)
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Kiel

1.Einmal Anglasen, bitte

Ja, die Kieler-Woche-Eröffnung ist jedes Jahr ähnlich, ja, es wird immer angeglast von unterschiedlichen Prominenten, aber: Das gehört dazu. Einmal muss man dabei gewesen sein. Auch, weil man sonst so schöne Eröffnungssprüche wie den von Ex-Ministerpräsidentin Heide Simonis verpasst hat ("Macht bloß keinen Scheiß.")

2. Sich bei der Windjammerparade ordentlich nass regnen lassen

Es gibt bekanntlich kein falsches Wetter, sondern nur falsche Kleidung. Deswegen gehört eine gute Regenjacke in jeden Kleiderschrank in Norddeutschland. Und die kann zielsicher zur Windjammerparade am zweiten Kieler-Woche-Sonnabend rausgeholt werden. Denn da regnet es bekanntlich immer.

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3. Wachbleiben, bis die ABK-Truppe kommt

Auch wenn es die Eggerstedtstraße nicht mehr gibt, so kann auch an etlichen anderen Orten wie dem Muddi-Markt oder unten an der Kiellinie bis zum Morgengrauen gefeiert werden. Und dazu gehört auch, wach zu bleiben, bis die Aufräumtruppe des Abfallwirtschaftsbetriebs anrückt. Das ist so gegen fünf. Und da kann gleich ein bisschen mitgeholfen werden.

4. Einmal zünftig feiern

Bayernzelt und Kieler Woche klingt komisch? Ist aber gar nicht so: Wer nach langem Schlangestehen einen Platz auf einer Bierbank im Inneren ergattert hat, ist auch gleich mittendrin in bayrischer Gute-Laune-Seligkeit. Und da vergisst selbst der kühlste Norddeutsche, dass ihm heute eigentlich so gar nicht zum Feiern zumute war. "Die Hände zum Himmeeeel..."

5. Sich einmal um die Welt essen

In Kiel ist zur Kieler Woche die Welt zu Hause. Das sieht man nicht nur an den vielen Seglern und Marineschiffen, nein, auch der Internationale Markt bietet für jeden Geschmack etwas. Und wo sonst gibt es Känguru-Burger neben finnischen Waffeln und Rosenlassi? Nur Mut, es lohnt sich!

6. Das Segeln nicht vergessen

Denn darum geht es hier eigentlich: Die Kieler Woche ist das größte Segelereignis der Welt. Und was für eins. Schon der spanische König segelte in den 1970er Jahren vor Schilksee. Und dort spielt sich auch das gesamte Sportgeschehen ab. Also, nichts wie hin da und sich den maritimen Wind um die Nase wehen lassen.

7. Hämmern und Nageln auf der Krusenkoppel

Die Spiellinie auf der Krusenkoppel gehört zu jeder Kindheitserinnerung dazu. Hier wird gewerkelt was das Zeug hält. Und da haben auch die Großen ihren Spaß dran. Abends wird es auf der Gewaltig leise-Bühne kulturell. Auch deswegen ist die Krusenkoppel ein Muss.

8. Vom Riesenrad bis zum Riesenrad schlendern

Am Bahnhof aussteigen und dann von dem Riesenrad an der Hörn bis zum Riesenrad am Ende der Kiellinie schlendern. Ganz gemütlich mit viel Eis und Zwischenstopps an den unzähligen Bühnen und Buden. Und einfach das Kieler-Woche-Flair genießen.

9. Bei einem Konzert in der ersten Reihe stehen

Bei welchem Konzert Sie in der ersten Reihe stehen, ist ganz egal. Auf der Kieler Woche ist für jeden Geschmack etwas dabei. Versprochen.

10. Den absoluten Geheimplatz fürs Feuerwerk entdecken

Jeder Kieler hat "seinen" unbedingten Lieblingsplatz fürs Abschlussfeuerwerk der Kieler Woche. Ob vor dem Landtag, auf dem Marinearsenal oder dem heimischen Hausdach - das Feuerwerk zur Kieler Woche gehört einfach dazu. Und macht einen jedes Jahr auch ein bisschen wehmütig. Aber die nächste Kieler Woche kommt bestimmt.

Martina Drexler 16.06.2018
Tanja Köhler 16.06.2018
Thomas Bunjes 15.06.2018