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Kiel Radfahren im Stil britischer Lebensart
Kiel Radfahren im Stil britischer Lebensart
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22:04 17.09.2017
Der 7. Tweed Run für den guten Zweck startete am Europaplatz. Quelle: Rulle, Silja
Kiel

Wer gegen Mittag den Europaplatz betrat, fühlte sich vielleicht ein wenig an Zeit und Ort der Serie „Downton Abbey“ versetzt.Rund 100 Radfahrer, überwiegend in Tweed-Kleidung, versammelten sich zum gemütlichen Beisammensein bei Musik, Kaffee und Kuchen, bevor sie gemeinsam über die Hopfenstraße ihre wohltätige Rundfahrt im Korso bis nach Hammer starteten.

Ihren Ursprung hat die Bewegung passenderweise in London. Seitdem der erste deutsche Tweed Run in Oldenburg stattfand, rollen die gemütlichen Runden inzwischen deutschlandweit regelmäßig durch viele Städte – in Kiel nun schon zum siebten Mal. Auf die Beine stellt das ein Arbeitskreis von „Kiels gute Adressen“. Organisiert wird jedes Jahr eine neue Route, die am liebsten an Orte führt, die selbst alteingesessene Kieler nicht unbedingt kennen oder sie nicht ohne weiteres betreten können.

Bis zum Start der Rundfahrt untermalten „The Büdels“ mit Beatles-Coversongs die britische Atmosphäre im regen Treiben. Das Duo, bestehend aus Volker Wieder am Bass und Detlev „Dedi“ Günther an der Gitarre, covert seit zwei Jahren gemeinsam Songs der Beatles – am liebsten die frühen Titel, gern Unbekanntes, aber auch Klassiker. Zum Tweed Run kamen die zwei Hobby-Musiker über Michael Rieckhof, bei dessen Bekleidungsgeschäft Kelly’s sie auch schon zur Kieler Woche aufgetreten sind.

Traditionell werden zum Tweed Run zehn englische Meilen geradelt, also gut 16 Kilometer. Die diesjährige Strecke führte die Teilnehmer sogar ganze 22 Kilometer weit vom Europaplatz bis zum Eiderbad Hammer und wieder in die Stadt zurück. Das Eiderbad ist eigentlich schon in der Winterpause, öffnete aber extra für die „Brausepause“ der Runde noch einmal. An den Betreiber des Freibades, die Stiftung Drachensee, gingen dieses Jahr auch die gesammelten Spenden des wohltätigen Tweed Runs. Von Hammer aus ging es dann wieder zurück in die Innenstadt und am Wasser entlang zum Kieler Yacht Club – und das alles ganz entspannt nach dem Motto „der Langsamste gibt das Tempo vor“. Dort ließen die Radler den Tag dann noch bei einem Guinness oder „Tea and Scones“ zu 30er-Jahre-Musik von DeepBlue feat. Lene Krämer „very British“ ausklingen.

Von Silja Rulle

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