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Kiel „Perle des Ostufers“ leidet unter Müll
Kiel „Perle des Ostufers“ leidet unter Müll
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09:00 21.07.2018
Von Karin Jordt
Gisela Schulz (links) und Jutta Schröder von der Arbeitsgemeinschaft Schwanenseepark sind empört, dass die Bänke auf der südwestlichen Anhöhe des Parks immer wieder beschmiert werden. Quelle: Karin Jordt
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Kiel

Zwar ist erfreulich, dass das schöne Wetter viele Menschen in den Park lockt; doch die Berge von Müll, die nach ausgiebigen Grillfeten zurückbleiben, sind ein Problem. Gisela Schulz und Jutta Schröder haben bei einem Spaziergang im Park ihre Taschen mit Putzmaterial dabei. Dass die Bänke auf dem Hügel an der Seite zur Franziusallee nicht benutzbar sind, weil irgendjemand sie wieder und wieder mit klebrigem Dreck beschmiert, ist für die ehrenamtlich Aktiven nichts Neues. Mal ist Hundekot auf den Sitzflächen verteilt, mal eine gummiartige Klebemasse, mal öliges Zeug, was sich kaum entfernen lässt. Manchmal vergehen nur wenige Stunden nach der mühsamen Reinigung – und die Bänke sind wieder dreckig. „Wir mussten auch mal mit dem Spachtel daran, um die klebrige Masse abzukriegen“, erzählt Gisela Schulz von der Initiative. „Neu gestrichen haben wir auch schon.“

Überlegungen, wie man die Anlage vor Vandalismus schützen kann

Da der Park der Stadt gehört, wurde inzwischen das Grünflächenamt eingeschaltet, wo man empört über die mutwilligen Verunreinigungen ist. „Die Polizei war vor Ort“, bestätigt das Presseamt. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft überlegen gemeinsam mit dem Grünflächenamt, was getan werden kann, um die Anlage besser vor Vandalismus zu schützen. Ein weiteres Problem ist der Müll, der vor allem rund um den Spielplatz nach Grillfesten liegen bleibt. Häufig werden die Beutel mit den Essensresten und Verpackungen neben die Abfallbehälter gestellt und dann von Tieren auf der Suche nach Fressen durchwühlt und verteilt. „Das zieht auch Ratten an“, betonen die Mitglieder und regen an, größere Müllbehälter aufzustellen. Am besten wäre, den Abfall wieder mit nach Hause zu nehmen.

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