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Kiel Peter Altmaier besucht Kiel
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10:15 19.10.2018
Foto: Peter Altmeier (l, CDU), Bundeswirtschaftsminister, und Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, stehen vor Journalisten während einer Pressekonferenz. Themen der Politiker waren die Landstromanbindung von Fähren und Kreuzfahrtschiffen sowie das geplante LNG-Terminal Brunsbüttel. Quelle: Frank Molter/dpa
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Bei seinem Besuch hat Altmaier (CDU) die Jamaika-Landesregierung in den höchsten Tönen gelobt. Von der Landesregierung gehe "eine enorme Dynamik" aus, sagte der Wirtschaftsminister. "Dass bei allen politischen Debatten, die wir auf Bundesebene führen, entweder Daniel Günther (CDU) als Ministerpräsident oder auch die unterschiedlichen Koalitionspartner von FDP und Grünen mit Vorschlägen und Initiativen präsent sind, das ist nicht nur eine erfreuliche Entwicklung, sondern es liegt auch im Interesse Deutschlands insgesamt."

Schleswig-Holstein sei außerdem ein wichtiges Land für das Gelingen der Energiewende und für den Klimaschutz. In keinem anderen Bundesland werde pro Einwohner so viel erneuerbare Energie hergestellt. "Dieses Land hat wesentlich dazu beigetragen, die Akzeptanz und den Ausbau der Energiewende zu beschleunigen", sagte Altmaier. Und deshalb gebe es auch eine Verpflichtung und ein Interesse des Bundes, beim Fortgang der Energiewende mit Schleswig-Holstein zusammenzuarbeiten - "weil dieses Land die Möglichkeit bietet, manches zu erproben und zu betrachten, was dann Jahre später vielleicht in einer großtechnischen Anwendung überall möglich ist".

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Zuvor führte er am Donnerstag ein Gespräch mit Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) zum Thema Landstrom. Eine Arbeitsgruppe solle in den nächsten Wochen alle Alternativen abwägen, wie der im Vergleich zum Diesel deutlich teurere Landstrom billiger gemacht werden könne.

Zudem betonte Altmaier, auch den Ausbau der LNG-Infrastruktur (LNG steht für liquefied natural gas) in Deutschland zügig voranbringen zu wollen. Bis Ende des Jahres sollten die notwendigen Förderentscheidungen getroffen werden. Günther und Buchholz hätten mit "starken Argumenten" für Brunsbüttel als Standort des ersten LNG-Flüssiggasterminals in Deutschland geworben.

Von dpa

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