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Kiel Keine Änderungen für Traditionssegler
Kiel Keine Änderungen für Traditionssegler
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08:00 09.05.2019
Von Karina Dreyer
Thema im Ortsbeirat: Laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung wird der Tiessenkai künftig kein Schutz- und Sicherheitshafen mehr sein, sondern eine normale Hafenanlage. Quelle: Karina Dreyer
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Kiel

Als „schönste Ecke Kiels“ bezeichnete Kämpfer den Tiessenkai in Holtenau, der in den Händen des Bundesverkehrsministeriums liegt. Laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) wird der Tiessenkai künftig kein Schutz- und Sicherheitshafen mehr sein, sondern nur noch eine normale Hafenanlage. „Der wird auch nicht verkauft, sondern bleibt so erhalten und soll auch so weiterhin genutzt werden. Für Traditionssegler ändert sich nichts, auch nicht im nächsten Jahr“, betonte der Verwaltungschef. Der Tiessenkai, der einen hohen Stellenwert für Freizeit und Touristik habe, sei ein Kronjuwel. Das müsse die WSV mehr für sich nutzen, empfahl Kämpfer. Allerdings würde es Einschränkungen bei der Liegeplätzen für Traditionssegler geben, wenn die kleinen Schleusen neu gebaut werden.

Bei der nächste Sitzung könne Skipper fragen zum Tiessenkai stellen

Da die Gerüchteküche ordentlich brodelt, wird der Tiessenkai in der nächsten Sitzung im Juni noch einmal Thema sein, zu der auch Vertreter des WSA eingeladen sind. Dann können auch Skipper Unsicherheiten und offene Fragen klären. Ein Vorschlag wurde während der Sitzung auch gemacht: Es wurden öffentliche Toiletten auf dem derzeit gesperrten Parkplatz sowie mehr Fahrradbügel gewünscht.

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Ein weiteres Thema war die neue Feuerwache Nord. Im Herbst 2018 wurde das Terminalgebäude des Kieler Flughafens so umgebaut, dass es für die Feuerwehr genutzt werden kann. Seit März wird das Provisorium genutzt. „60 Einsätze gab es bislang. Allein mit diesem Provisorium konnten wir schon größere Schäden verhindern, wir sind auf einem guten Weg“, so Thomas Hinz, Amtsleiter der Berufsfeuerwehr. Von den Plänen des Neubaus der Feuer- und Rettungswache gegenüber dem Gewerbegebiet an der Boelckestraße konnte er mitteilen, dass es momentan Detailabstimmungen mit dem Amt für Immobilienwirtschaft gibt. Für Sommer 2020 sind die ersten Erdarbeiten geplant, Mitte 2022 soll dann der Betrieb aufgenommen werden. Es wurde bereits eine riesige Versetzungswelle eingeleitet, durch die neue Verteilung der Kräfte soll eine bessere Abdeckung des Kieler Stadtgebiets erreicht werden. Im September oder Oktober wird der Neubau übrigens wieder Thema im Ortsbeirat.

Einige Ecken für Feuerwehr schlecht zu erreichen

In Sachen Feuerwehr hatte die Ortsbeiratsvorsitzende Heidi Toscan auch ein Anliegen. Aus vielen Gesprächen hätten sich sechs heikle Bereiche in Holtenau ergeben, die im Notfall schwer für die Feuerwehr erreichbar seien: allen voran der Bereich Jaegerallee, Wittenbrook und Mählsweg sowie die Ecke Lilienthalstraße und Groenhoffweg. „Hier wird alles so zugeparkt, dass ein Leiterwagen im Notfall nicht durchkäme“, so Toscan. Um die Situation zu verbessern, wollen Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt zusammenarbeiten.

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