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Kiel Sportliche Arbeiter
Kiel Sportliche Arbeiter
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07:00 31.03.2016
Von Thomas Lange
Sportler vom FT Kieler Förde marschieren bei der Arbeiterolympiade 1925 in Frankfurt/Main auf. Quelle: kn-online
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Kiel

Bernd Löwner präsentiert zunächst eine Bilderreise durch die Geschichte des Arbeitersports, und Gustav Körner schildert die Entwicklung seines Vereins vom Arbeiterrad- und Kraftfahrerbund zur Radsportgemeinschaft Kiel. Stefan Hanke beschreibt schließlich, wie sich in der heutigen Freien Turnerschaft Adler, Tradition und Moderne verbinden. Die Arbeitersportbewegung gehörte seit den 1890er-Jahren untrennbar zur Arbeiterbewegung. Ihr Ursprung war, dass Arbeiter sich dem Vereinssport zuwandten, zuerst vor allem dem Turnen. In Kiel begann die Bewegung 1893 mit der Gründung des Arbeiter-Turnvereins Vorwärts. 1901 kam Eduard Adler als Chefredakteur der Volkszeitung nach Kiel: Er war ein begeisterter Turner und sorgte dafür, dass sich fünf bestehende Vereine in Gaarden, Heikendorf, Innenstadt, Neumühlen und der Wik zur Freien Turnerschaft an der Kieler Förde zusammenschlossen. 1923 hatte dieser Verein fast 5000 Mitglieder. Neben den gängigen Sportarten gab es auch eine Segelabteilung, deren Nachfolge die Segler-Vereinigung Kiel (SVK) ist. Auch FT Eiche von 1901, FT Adler von 1893, FT Vorwärts von 1901 sowie die Radsportgemeinschaft Kiel von 1896 zählen bis heute zum Sportangebot in Kiel.

31. März, 19 Uhr: Eduard-Adler-Heim (Vereinsheim der FT Adler), Petersweg 1, Kiel. Eintritt frei. Infos www.spd-kiel.de/geschichte/

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