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Kiel Spatenstich frühestens in vier Jahren
Kiel Spatenstich frühestens in vier Jahren
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14:00 07.02.2019
Von Karin Jordt
Wenn die B 404 zur Autobahn 21 ausgebaut wird, fällt die Ampelkreuzung auf Höhe Edisonstraße weg. An dieser Stelle könnte weiterhin eine Ausfahrt in das Gewerbegebiet Wellsee führen. Mitglieder des Handels- und Industrieparks (HIP) fordern jedoch auch eine Auffahrt in Richtung Süden, damit der Schwerlastverkehr aus der Edisonstraße gut abfließen kann. Quelle: Karin Jordt
Kiel

Die Verwaltung hat dazu die Interessen der Stadt formuliert, die auch im Ortsbeirat Wellsee/Kronsburg/Rönne erörtert wurden. Mit dem ersten Spatenstich, so schätzt Tiefbauamtsleiter Peter Bender, könne in vier bis fünf Jahren gerechnet werden.

Die vier Positionen der Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung habe dazu vier Positionen erarbeitet, die berücksichtigt werden sollten. Dabei gehe es vor allem um die Nebenstrecken, die Ausfahrt auf Höhe Edisonstraße sowie die Rad- und Fußwege, wie Harald Schwind, Verkehrsplaner im Tiefbauamt, erläuterte:

Für den öffentlichen Nahverkehr und für Fahrzeuge, die nicht die Autobahn nutzen können, muss es eine Nebenstrecke geben. Diese Straße soll von Moorsee und Schlüsbek aus auf der Westseite der A 21 entstehen und nach Neumeimersdorf sowie weiter in Richtung Innenstadt führen. Damit könnten auch die neuen Wohngebiete gut angebunden werden. Wie die Straße genau aussehen wird, steht noch nicht fest. Die heutige Ampelkreuzung der B 404 zwischen Moorsee und Schlüsbek wird durch eine Brücke ersetzt. Ein vier Meter breiter, kombinierter Geh- und Radweg wird ebenfalls westlich der A 21 gebaut. Die Mehrkosten für die besonders breite Gestaltung nach „Kieler Standard“ trägt die Stadt. Auf Höhe Edisonstraße soll es für Fußgänger und Radfahrer eine Möglichkeit geben, auf die andere Seite der Autobahn zu wechseln, etwa durch eine Unterführung. Weiter sollte auf der A 21 eine Ausfahrt von Süden her in die Edisonstraße geschaffen werden. Da der Bund diese zusätzliche Ausfahrt nicht bezahlen wird, muss die Stadt für die Kosten aufkommen.

"Wir diskutieren das in den Stadtteilen"

Einen Beschluss dazu mochte der Ortsbeirat noch nicht fassen: „Wir diskutieren das in den Stadtteilen und nehmen die Interessen auf“, betonte Vorsitzender Marco Outzen (SPD), auch die Belange der Landwirte und des Handels- und Industrieparks Kiel-Wellsee (HIP) müssten berücksichtigt werden. Sinnvoll sei, einen gemeinsamen Beschluss mit dem Ortsbeirat Meimersdorf/Moorsee zu fassen.

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