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Kiel Geringe Sterberate durch Spezialisierung
Kiel Geringe Sterberate durch Spezialisierung
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07:40 27.11.2018
Rettungsassistenten liefern eine Patientin auf einer Trage in ein Krankenhaus ein. Quelle: Stephan Jansen/dpa
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Kiel

Die Zentralisierung und Spezialisierung von Kliniken führen zu einer besseren Versorgung der Patienten und zudem zu einer geringeren Sterblichkeitsrate. Zu diesem Ergebnis kommt der Krankenhausreport 2018 der Barmer, für den die Krankenkasse bundesweit Operationen an der Bauchschlagader auswertete. Bei den Menschen im Land müsse für planbare Krankenhausaufenthalte sich die Denke vom «Krankenhaus um die Ecke» zum Krankenhaus der besten Qualität entwickeln, sagte Barmer-Landesgeschäftsführer Bernd Hillebrandt.

Sterberate um zwei Prozentpunkte geringer

Drei Jahre nach einem planbaren Eingriff sei die Sterberate um zwei Prozentpunkte geringer gewesen, wenn die Bauchschlagader-Operation nicht offen-chirurgisch, sondern minimal-invasiv erfolgte. Zudem war die Sterblichkeitsrate um 2,3 Prozentpunkte geringer, wenn der minimal-invasive Eingriff in einem zertifizierten Gefäßzentrum durchgeführt wurde. Aber auch Krankenhäuser mit hohen Fallzahlen schnitten besser ab. Dort lag die Sterberate nach der OP um 2,6 Prozentpunkte niedriger als in Häusern mit niedriger Fallzahl.

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In SH werden Bauchaorta-Operationen an mehr als 30 Kliniken durchgeführt

"Die Versorgung von Patienten mit einer planbaren Operation an der Bauchschlagader muss besser werden" forderte Hildebrandt. In Schleswig-Holstein hätten 2016 mehr als 30 Kliniken Operationen an der Bauchaorta durchgeführt, viele davon weniger als zehn Mal. Künftig sollten die Eingriffe nur noch in zertifizierten Gefäßzentren oder Kliniken mit einer hohen Fallzahl erfolgen.

Von dpa

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