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Kiel Größtes Wohnprojekt nimmt Formen an
Kiel Größtes Wohnprojekt nimmt Formen an
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08:00 18.08.2017
Von Martina Drexler
Die Investoren in der Projektgemeinschaft Hörnbebauung (zehn regionale Unternehmen und Institutionen) wollen den Bau von 350 Wohnungen an der Hörn bis spätestens 2020 fertigstellen. Quelle: Frank Peter
Kiel

Vor einem Jahr wurde die Machbarkeitsstudie für das 11000 Quadratmeter umfassende Brachgelände veröffentlicht: Auf dem Areal entstehen „Wohnungen für jeden Geldbeutel und damit ein lebendiges Quartier an zentraler Stelle in Kiel“, versicherte Ulrik Schlenz, Sprecher der Gemeinschaft aus zehn regionalen Partnern und Vorstand der Wankendorfer Baugenossenschaft. Es sei der Mix an Wohnraum in den unterschiedlichen Marktsegmenten, der das Konzept so attraktiv mache, ergänzte Niels Bunzen, geschäftsführender Gesellschafter der NGEG (Norddeutsche Grundstücksentwicklungsgesellschaft), die bereits das Schlossquartier erstellt hat.

Die Hälfte der Wohnungen wird nach Angaben des früheren Baudezernenten Ronald Klein-Knott, Vorstand der GEV Gesellschaft für Entwicklung und Vermarktung, verkauft, die andere vermietet. 20 Prozent des gesamten Projekts werden demnach öffentlich geförderte Wohnungen sein. Man brauche die Durchmischung unterschiedlicher Wohntypen, damit qualitativ gute Quartiere in Innenstadtnähe finanzierbar bleiben, ist Bunzen überzeugt. Im September, so hoffen die drei, könne man den Kaufvertrag mit der Stadt paraphieren, bevor es dann mit dem Architekten-Wettbewerb losgehen kann.  Etwa 5000 Quadratmeter stehen für Gewerbeeinheiten zur Verfügung, davon 460 Quadratmeter für Gastronomie im Erdgeschoss. Spätere Bewohner und Nutzer sollen 350 Tiefgaragen-Stellplätze vorfinden.

Den Bau der Wohnungen machte erst die Ankündigung der Investitionsbank möglich, ihre acht über das Stadtgebiet verteilten Standorte in ihrem Neubau an der Hörn zu vereinen und sich mit 521 Mitarbeitern 2018/2019 dort anzusiedeln. Die EU-Fördermittel zur Sanierung der Fläche und Weiterentwicklung zur Kai City schreiben eine Gewerbequote von etwa 65 Prozent vor.

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