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Kiel „KN hilft“ will im Advent Gutes tun
Kiel „KN hilft“ will im Advent Gutes tun
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07:00 07.10.2017
Von Kristian Blasel
Konkret will der Verein mit der Aktion „Gutes tun im Advent“ fünf Projekte fördern, je eines im Bereich der Ostholsteiner Zeitung, der Holsteiner Zeitung, der Eckernförder Zeitung, der Segeberger Zeitung und der Landeshauptstadt Kiel. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa (Archiv)
Kiel

Nicht erst die Flüchtlingskrise hat bewiesen, dass die Menschen in Schleswig-Holstein zur Stelle sind, wenn ihre Unterstützung gebraucht wird. Dabei ist klar: Die Bereitschaft, vor Ort anzupacken oder auch Geld zu spenden, ist wesentlich höher, wenn es keine Zweifel am Sinn der Hilfe gibt.

Wofür gespendet werden soll? Konkret will der Verein mit der Aktion „Gutes tun im Advent“ fünf Projekte fördern, je eines im Bereich der Ostholsteiner Zeitung, der Holsteiner Zeitung, der Eckernförder Zeitung, der Segeberger Zeitung und der Landeshauptstadt Kiel. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Einsendeschluss ist Sonnabend, 4. November.

Nutznießer kann der Verein sein, der sich um kranke Kinder kümmert oder die Initiative, der Geld für die Betreuung von Menschen mit Behinderungen fehlt. Wichtig ist, dass der Spendenzweck so genau wie möglich benannt wird. „Mitmenschlichkeit und freiwilliges Engagement sind wichtige Stützen unserer Gesellschaft. Mein hoher Respekt und herzlicher Dank gilt allen, die sich für Menschen einsetzen, die Hilfe und Unterstützung brauchen“, sagt Landes-Sozialminister Heiner Garg (FDP). „Ich freue mich besonders, dass ,KN hilft’ dazu beiträgt, in Schleswig-Holstein und der Region das Hilfe-Netzwerk dichter zu knüpfen, und hoffe, dass viele mitmachen“, so der Minister.

Riesige Hilfsbereitschaft bei „KN-hilft“-Aktion

„Wir sind zuversichtlich, dass wir mit dem Engagement unserer Leserinnen und Leser Menschen eine Freude machen können, die es schwerer als andere haben“, sagt Claudine Klöhn, Marketing- und Vertriebschefin der Kieler Nachrichten und Vorsitzende des Vereins KN hilft e.V. Klöhns Vorstandskollege Christian Longardt, Chefredakteur der KN, erinnert an die riesige Hilfsbereitschaft bei der „KN-hilft“-Aktion für die beiden Kinder der in Kronshagen getöteten Delali Assigbley. „Auch wenn dieser Fall sicher einzigartig war: Wenn klar ist, wo ganz konkrete Hilfe benötigt wird, zeigen viele Menschen Herz und öffnen ihr Portemonnaie – das gilt gerade in der Vorweihnachtszeit.“

Im ersten Schritt will „KN hilft“ nun schauen, wo in der Region der Schuh drückt. Schreiben Sie uns, warum gerade ihr Projekt Unterstützung braucht. Bewerben können sich bei „Gutes tun im Advent“ sowohl Organisationen, die als gemeinnützig anerkannt sind, als auch Vereine und Verbände sowie Körperschaften öffentlichen Rechts. Mitmachen können aber auch Einzelpersonen, Familien oder andere informelle Gruppen, Clubs und Initiativen, die sich für einen sozialen Zweck einsetzen. Bei Ihrem Projekt kann es sich auch um einen Fall aus der privaten Situation oder der Nachbarschaft handeln. „Wir wollen bewusst vielen Menschen die Chance geben, ihr Anliegen vorzustellen“, sagt Klöhn. Am Ende entscheidet eine Jury des Vereins, wer im Advent 2017 im Zentrum der Spendenaktion stehen soll. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Benötigt wird lediglich eine Kurzbeschreibung des Projekts auf einem Fragebogen, den Sie unter www.kn-online.de/kn-hilft finden. Dort beantworten Sie unter anderem diese Fragen: Worin besteht der Förderungswunsch? Wie viel Geld wird benötigt? Was soll mit den Spenden konkret geschehen? Sie können den Bogen auch ausdrucken und ausgefüllt in der Kundenhalle der Kieler Nachrichten am Asmus-Bremer-Platz in Kiel abgeben.

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